SC Lyss

Der SC LYSS ist verdienter Schweizer Meister !

Der SC LYSS ist verdienter Schweizer Meister !

Es ist geschafft! Der SC Lyss hat sich den Amateur-Schweizermeister-Titel geholt. Im vierten Playoff-Finalspiel besiegte der Seeländer Erstligist den EHC Arosa mit 4:0. Damit gewinnt der SC Lyss die Finalserie in vier Partien mit 3:1.

Der SC Lyss startete etwas verhalten in die vierte Playoff-Partie. Es schien, als wollten die Seeländer abwarten, was die Aroser im Schilde führten. Es entwickelte sich ein intensiver Fight mit Chancen auf beiden Seiten. Die besseren Tormöglichkeiten besassen zwar die Aroser, doch Goalie Kevin Geissbühler rechtfertigte mit bravourösen Paraden einmal mehr seine Nomination. Nach dem ersten Drittel hätte der Gastgeber mit 1-2 Toren in Vorsprung liegen können, es hätte aber auch 2:2 heissen können.

Vorentscheidendes Mitteldrittel
Im Mittelabschnitt änderte sich vorerst wenig. Lyss nahm zwar etwas Tempo aus dem Spiel und Arosa kam tatsächlich erneut zu mehreren Grosschancen, doch die Geschichte wiederholte sich: Immer wieder war es Goalie Kevin Geissbühler, der mit Glanztaten einen Gegentreffer verhinderte. Plötzlich zeigten sich die Seeländer überaus effizient: Mit zwei guten Möglichkeiten kam das Glanzmann-Team zu zwei Toren. Ausgangspunkt dazu zweimal Kaj Leuenberger, der vorerst Captain Florin Gerber lancierte, dieser legte für Verteidiger Aeschlimann auf: 0:1. Nur drei Minuten später kam die Scheibe von Leuenberger zu Marco Müller, dieser spielte genau auf den Stock von Verteidiger Dominic Lüthi: 0:2. Arosa hätte in der Folge auch ein Tor verdient gehabt, die Lysser Defensive verhielt jedoch zu 100 Prozent. Es blieb nur noch eine Frage: Würde Lyss den Sack tatsächlich auswärts zumachen und eine «Belle» vom kommenden Samstag in Zuchwil verhindern können?

Triumph für Patrick Glanzmann
Die Lysser agierten auch in den letzten 20 Minuten äusserst clever. Man verstrickte sich nicht etwa in kopflose Angriffe, sondern ging bedacht vor und versuchte, die Scheibe möglichst in den eigenen Reihen zu halten. Gleichzeitig suchte man trotzdem den dritten Treffer und damit die definitive Entscheidung. Dies gelang schliesslich Rückkehrer Jonas Schmid mit dem 0:3 in der 50. Minute im Powerplay. Der Schweizer Meistertitel rückte damit von Minute zu Minute näher und der Pokal war den Lyssern nicht mehr zu nehmen. Der Schlussstand des Playoff-Finals lautet schliesslich 3:1 für die Seeländer. Ein verdienter Meistertitel für die Mannschaft von Patrick Glanzmann, der seine Trainertätigkeit in Lyss damit im Triumph vollendet. Mit einem Teufelskerl von Goalie Geissbühler in dieser Playoff-Serie, mit einem grandiosen Kollektiv sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, wo sich bis ganz zum Schluss jeder für den anderen einsetzte und man sich auch von einer Niederlage im zweiten Spiel nicht beirren liess, ist der SC Lyss der absolut logische Aufsteiger in die MySports-League und der absolut verdiente Schweizer Meister

Arosa vertragt die Lysser Meisterfeier

Arosa vertragt die Lysser Meisterfeier

Die Finalserie um den Schweizer Amateur-Meistertitel geht in zumindest eine Zusatzrunde: In Zuchwil unterlag der SC Lyss dem EHC Arosa in der dritten Finalpartie knapp mit 1:2. Der Seeländer Erstligist führt damit in der Playoff-Finalserie nur noch mit 2:1. Die vierte Partie findet am Donnerstag auf der Lenzerheide statt.
Vorsichtiger Start der beiden Playoff-Finalisten im dritten Spiel um den Schweizer Meistertitel in Zuchwil. Die Stunde der Wahrheit war gekommen: Vor allem für die Aroser, die einen Sieg einfahren mussten, um noch Titelaspirationen zu hegen. Beim SC Lyss waren von Beginn an gute Nerven gefragt. Sollte es das Glanzmann-Team tatschlich schaffen, diese Serie ohne Niederlage für sich zu entscheiden? Gegenüber den ersten beiden Partien gab es diesmal von keinem Team ein Startfurioso zu bestaunen. Die Gäste aus dem Bündnerland erarbeiteten sich, vorab in den sechs Powerplayminuten, ein kleines Chancenplus, scheiterten jedoch ab ihrer Anfangsnervosität und dem erneut stark aufspielenden Lysser Goalie Kevin Geissbühler. So ging es torlos in die erste Drittelpause.

Führung mittels Shorthander
Die Seeländer kamen erst nach 24 Minuten zu ihrem ersten Powerplay. Doch auch in dieser Situation agierte das Heimteam noch zu nervös und leistete sich in der Vorwärtsbewegung einige Fehlzuspiele. Zur Spielhälfte klappte es dann doch: Arosa suchte im Powerplay konsequent die Führung und vernachlässigte die Defensivarbeit. Lennart Siegenthaler schnappte sich die Scheibe und traf per Shorthander zum 1:0. Arosa gab sich deshalb nicht geschlagen und handelte nach dem Motto: Jetzt erst recht. Nur eine Zeigerumdrehung später gelang der Ausgleich und die Partie war damit erst richtig lanciert. Das Finale nahm nun an Intensität laufend zu, das Chancenplus lag inzwischen eindeutig in Lysser Händen. Gleich dreimal tauchte ein Blau-Weisser allein vor Goalie Witschi auf, ohne jedoch zu reüssieren. Das Tempo wurde in der Folge beidseitig verschärft und man schenkte sich keinen Millimeter Eis mehr.

Hochspannung bis zum Schluss
Im dritten Abschnitt merkte man, unter welchem Druck der EHC Arosa nun stand. Ein Torerfolg musste unbedingt her, um das Saisonende zu verzögern. Das Team von Trainer Marc Haueter ging notgedrungen immer grössere Risiken ein. Sven Inniger traf in der 47. Minute für Lyss nur den Pfosten. Quasi im Gegenzug musste sich Geissbühler zum zweiten Mal geschlagen geben und Arosa ging erstmals in Führung. Der Aroser Treffer war zu diesem Zeitpunkt keineswegs zwingend und auch etwas glücklich. Nun war guter Rat auf Lysser Seite teuer, auch weil sich die Aroser nun in

Der SC Lyss schafft den Cut!

Der SC Lyss schafft den Cut!
Ein Sieg fehlt dem SC Lyss, um sich mit dem Schweizer Meistertitel der 1. Liga krönen zu können. Mit einer absolut grandiosen Leistung besiegten die Seeländer den EHC Arosa auswärts mit 5:1. Matchwinner waren vor allem Goalie Kevin Geissbühler und Captain Florin Gerber.

War dies bereits das Meisterstück des SC Lyss und Trainer Patrick Glanzmann? Der Seeländer Erstligist und Aufsteiger in die MySports-League, zeigte im Bündnerland eine abgebrühte, sehr clevere, faire und spielerisch hochstehende Leistung. Und was Arosa im Hinspiel in Zuchwil gelang, nämlich eine frühe 2:0-Führung, machte der SC Lyss auswärts noch besser: Florin Gerber nutzte ein Zuspiel von Kaj Leuenberger bereits nach 57 Sekunden zur Führung. Kaj Wyss erhöhte mit seinem ersten Playoff-Tor in der 6. Minute auf 0:2 und das 0:3 erzielte Kohler, erneut nach einem Energieanfall von Florin Gerber, noch vor Ablauf der ersten zehn Spielminuten.

Geissbühler hält alles
Kaum jemand hätte darauf gewettet, dass der SC Lyss dieses Spiel vor über 1'100 Zuschauern derart klar dominieren könnte. Die vorerst geschockten Aroser benötigten einige Minuten, um sich von den Gegentreffern zu erholen. Nach einer Viertelstunde dann doch der erste Treffer der Einheimischen, Arosa-Trainer Marc Haueter hatte zuvor in seinem Timeout den Goalie gewechselt. Die Wende in diesem vorentscheidenden Match um den Titel? Da hatte Lyss-Goalie Kevin Geissbühler etwas dagegen. Jeder Schuss, der auf das Lysser Tor kam, wurde auch im Mittelabschnitt zu seiner sicheren Beute. Geissbühler, der in seiner Karriere auch schon in Arosa tätig war zeigte eine grossartige Goalie-Leistung. Er avancierte ganz klar, zusammen mit Florin Gerber, zum «Man oft the Match». Trainer Patrick Glanzmann hatte zudem noch einen ganz besonderen «Joker» parat: Nach langer Verletzungspause kam erstmals wieder Bruno Blatter zum Einsatz. Ein weiterer Pluspunkt für den SC Lyss.

Matchpuck am Dienstag
Die Aroser schafften es auch im Schlussdrittel nicht, der Partie noch den nötigen Impuls zur Wende zu geben. Einerseits liess Geissbühler in seiner Konzentration in keiner Sekunde nach und glänzte mit weiteren Paraden, andererseits überzeugte das ganze Team mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und damit einem absolut verdienten Sieg in dieser sehr fairen Partie. Als nämlich die Bünder bereits fünf Minuten vor Schluss den Goalie vom Eis nahmen und im Powerplay agierten, kam Florin Gerber nebst seinem Treffer bereits zu seinem dritten Assist. Als Vollstrecker fungierte zum zweiten Mal an diesem Abend Marco Müller. Die Partie war längstens entschieden und der EHC Arosa klar geschlagen. Für den SC Lyss heisst das: Erster Matchpuck am Dienstag im Eissportzentrum von Zuchwil zum Gewinn des Schweizer Meistertitels!
 

Fancar nach Zuchwil 26. März 2019

Fancar nach Zuchwil 26. März 2019
Abfahrt ab Seelandhalle Lyss 19.15 Uhr

Kleinbus (bis 16 Pax): 
Erwachsene: Fr. 10.-
Kinder Fr. 5.-
 
Reisecar (ab 16 Pax): 
Erwachsene: Fr. 13.-
Kinder Fr. 7.-
 
Die Fahrt findet immer statt.

Anmeldung unter:
info@kleinbusse.ch
031 384 13 14

Gegen Arosa vom 0:2 zum 4:2-Sieg

Gegen Arosa vom 0:2 zum 4:2-Sieg

Der SC Lyss ist in Zuchwil mit einem 4:2-Sieg in die Finalpoule um die Schweizer 1. Liga- Meisterschaft gestartet. Der Gegner erwies sich als erwartet stark und führte nach nur vier Minuten bereits mit 2:0. Der SC Lyss zeigte sich jedoch in der Folge überaus effizient.

Hoppla – damit hatten die Lysser eigentlich nicht gerechnet: Man war sich zwar bewusst, dass mit dem EHC Arosa im grossen Finale ein ganz anderes Kaliber warten würde als in der bisherigen Meisterschaft der Westgruppe, aber dass die Bündner gleich mit einem derartigen Startfurioso aufwarten würde, überraschte doch. Vor zahlreich angereisten, lautstarken Arosa-Fans im Zuchwiler Sportzentrum, gab der Playoff-Sieger der Ostgruppe sogleich den Tarif bekannt: Nach dreieinhalb Minuten lagen die Gäste bereits mit zwei Toren im Vorsprung. Sogleich machte Lyss-Goalie Michael Kaufmann seinem Ersatzmann Kevin Geissbühler Platz. Dieser Wechsel sollte die Lysser definitiv wecken. Am Druck der Aroser änderte sich aber vorerst nichts und die Seeländer kamen weiterhin nicht so richtig in Fahrt. Doch 19 Sekunden vor der ersten Pause kehrte die Hoffnung zurück als Von Dach überraschend auf abgebrühte Art und Weise der Anschlusstreffer gelang.

Vom 0:2 zum 4:2
Das Mitteldrittel verlief vor über 720 Zuschauern ausgeglichen. Auch auf den Fanrängen machten sich nun die Lysser je länger je lauter bemerkbar und «glichen» ebenfalls aus. So wie Lennart Siegenthaler, der zur Spielhälfte von Sascha Aeschlimann lanciert worden war. Goalie Geissbüher, einst sogar bei Arosa im Kasten, strahlte grosse Sicherheit aus und sollte letztlich sogar mit einem Shutout vom Eis gehen. Mit dem «Tor des Tages» sorgte Florin Gerber für die erstmalige Lysser Führung. Der Captain schloss einen Sololauf auf geniale Weise ab. Darauf wussten nun selbst die arrivierten Aroser keine Antwort mehr. Im Powerplay gelang Dominic Lüthi nach perfekter Vorarbeit von Marco Müller das entscheidende 4:2 und damit für die 1:0-Führung in der Serie. Eine grossartige Leistung zeigten die beiden etwas müde wirkenden Teams im ersten Aufeinandertreffen nicht. Das Spiel lebte von der Spannung. In der zweiten Partie vom Samstag in Arosa vor wahrscheinlich ausverkauftem Haus, dürfte sich diese Tatsache ändern und es steht ein wirklicher Leckerbissen im Schweizer Amateur-Eishockey mit einer brodelnden Stimmung auf dem Programm. dmb

Swiss Ice Hockey Day

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Seelandhalle, Lyss
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