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Der Jahresauftakt in Thun ist geglückt

Der Jahresauftakt in Thun ist geglückt
Verdienter 4:2-Auswärtssieg des SC Lyss zum Jahresauftakt in Thun. Der Seeländer MSL-Verein legt den Grundstein für die drei Punkte im Mitteldittel. Topskorer Bruno Blatter erzielt gleich alle vier Lysser Treffer.
Die Aufholjagd des SC Lyss kann weitergehen: Was seinen Anfang kurz vor Weihnachten mit dem Auswärtssieg in Düdingen seinen Anfang genommen hatte, nahm am Samstag in Thun seine Fortsetzung und die Tabellenlage der Seeländer sieht immer wie besser aus. «Darauf schauen wir gar nicht. Wir nehmen Spiel um Spiel und wollen einfach siegen», so Topskorer Bruno Blatter, der im kalten Grabengut im Berner Oberland seine Skorerqualitäten einmal mehr unter Beweis stellte.

Vier Tore von Blatter

Die Partie hatte für die Seeländer nicht gut begonnen. «In den ersten 20 Minuten spielten wir noch im Festtagsmodus», lächelt Blatter. Sein Trainer Serge Meyer sagt: «Das Startdrittel gestaltete sich aus unserer Sicht sehr harzig und wir lagen zu Recht zurück. Zum Glück haben wir dann im mittleren Abschnitt die nötigen Emotionen und die Aggressivität zurückerlangt und den Tritt wiedergefunden. Tatsächlich entschied der SC Lyss die Partie im zweiten Abschnitt für sich und drehte die Partie vom 1:0 zum 1:3. Beim dritten Treffer profitierten die Seeländer von einer doppelten Überzahlsituation, agierte kaltblütig und mit dem nötigen Biss. Bei sämtlichen Treffern hatte Topskorer Bruno Blatter als letzter Mann seinen Stock am richtigen Ort und netzte jeweils gekonnt ein.

Offener Schlagabtausch

Im Schlussdrittel wurde es nochmals spannend. «Wir sind zurückgekommen, nachdem wir im Mittelabschnitt einem sehr gut besetzten Gegner total unterlegen waren», sagte Thun-Coach Christoph Schenk. Nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 entwickelten die Berner Oberländer viel Druck und standen dem Ausgleich in diesem guten und spannenden Spiel mehrmals nahe. Es wurde eng und die beiden Teams lieferten sich einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Der SC Lyss vermochte den Sack erst in der Schlussminute zuzumachen. Erneut Bruno Blatter liess mit dem 2:4 keine Fragen mehr offen. Nun geht es am Mittwoch zum Leader ins Wallis. «Wir reisen nach Martigny um zu gewinnen», so Trainer Serge Meyer.
Daniel Martiny/dmb

Lysser U9 holen das NOVO-Cup «Triple»

Lysser U9 holen das NOVO-Cup «Triple»
Die Vorgabe des Stufenchefs war klar, es gilt zum zweiten mal in Folge den begehrten NOVO-Cup-Titel zu verteidigen. Das Coaching-Duo um Michael Andres und Daniel Giger (beides ehemalige Lysser Nachwuchsspieler), hat den «internen Druck» locker weggesteckt und in acht Partien nur zwei Punkte, beim Remis gegen den späteren Final-Gegner SC Bern, abgegeben. Die Mannschaft von Andres und Giger hat das Lysser «Triple» geschafft und dies kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Spieler und Trainer gehören nun zum exklusiven Kreis des «U9-Triple-Gold-Club» des SC Lyss.
Damit treten die jüngsten Erfolgstrainer in die Fussstapfen ihrer Vorgänger Gerber/Krein (2017) und Urben/Bloch (2018).

Die Resultate: Dragon Thun - Lyss 4:9, Lyss - Unterseen-Interlaken 9:1, Langenthal - Lyss 6:11, Lyss - SC Bern (schwarz) 3:3, Bern 96 - Lyss 1:12, SC Bern (gelb) - Lyss 0:7, Final Lyss - SC Bern (schwarz) 4:0

Das U9-Siegerteam: Noé Zimmermann; Natan Moni (Biel), Nevio Allemann, Levio Remund, Cyril von Aesch (Biel), Giuliano Brunner, Laurin Tschantré (Biel), Nilo Urben, Julian Donatsch (Biel), Timo Andres, Jamie Bach (Biel), Fabian Giger.

AUCH BIEL GEWINNT

Auch auf der Stufe U11 hat die Mannschaft aus der Organisation EHC Biel Spirit/SC Lyss, verstärkt durch sieben Lysser, reüssiert. Das Team von Martin Ackermann und Kevin Bitz hat den Titel vom Vorjahr in einem Penalty-Krimi gegen den SC Bern-Future verteidigt.

Das U11-Siegerteam: Fynn Joder, Noah Krein (Lyss); Fabrice Binder (Lyss), Loïc Bitz, Dario Kunz (Lyss), Noé Schneider (Lyss), Micha Wyss, Luan Zimmermann (Lyss), Josh Kreuter (Lyss), Yannick Liniger, Ric Renfer, Ben Saxer, Livio Seri, Kimo Urben (Lyss).

Ein wichtiger Befreiungsschlag vor Weihnachten

Ein wichtiger Befreiungsschlag vor Weihnachten
Nach elf Spielen hat der SC Lyss mal wieder einen Vollerfolg gefeiert. Die Seeländer besiegen den HC Düdingen Bulls auswärts mit 5:1 und liegen nun nicht mehr ganz so abgeschlagen am Tabellenende.
Endlich mal wieder drei Punkte; bei den Lyssern war nach dem gestrigen 5:1-Sieg gegen Düdingen die Erleichterung riesig. Elf Spiele lang ist es den Seeländern nicht mehr gelungen, einen Vollerfolg einzufahren. Nicht nur das: Von den letzten elf Partien gingen deren zehn verloren. Seit Ende Oktober ist der Liga-Neuling vom fünften auf den letzten Tabellenrang abgerutscht. Und obwohl im neuen Jahr noch neun Partien anstehen, bevor die Regular Season endet, konnte die gestrige Begegnung bereits als Schicksalsspiel bezeichnet werden. Hätten die Lysser verloren, wären sie zwölf Punkte hinter dem Playoff-Platz und sieben hinter dem nächsten Konkurrenten in der Tabelle zurückgelegen. So sind es «nur» deren neun respektive vier.

Von einem Playoff-Rang will Lyss’ Sportchef Joël Schwab aber sowieso nicht mehr sprechen – zumindest vorerst. «Fortan schaue ich nur noch auf das nächstfolgende Team in der Tabelle. Im besten Fall setzen wir im kommenden Jahr zum grossen Überholen an. Wenn nicht, darf aber zumindest der Punkteabstand nicht grösser werden.» Die Gedanken gehen auf den Modus in der MySports League (MSL) zurück. Statt Playouts bestreiten die Teams auf den Rängen neun bis zwölf eine Abstiegsrunde, in der alle Mannschaften je zweimal aufeinander treffen. Die Zähler aus der Regular Season werden mitgenommen. Das letztplatzierte Team steigt in die 1. Liga ab.

Viele B-Lizenzen

Auch Lyss-Trainer Serge Meyer spricht von einem ersten kleinen Schritt aus dem Tabellenkeller. «Dieser Sieg vor der Weihnachtspause war im Hinblick auf das Restprogramm enorm wichtig. Wir haben gezeigt, dass man uns noch nicht abschreiben darf.» In seiner Analyse der Partie hebt Meyer einen Spieler hervor: Marco Müller. Der 34-Jährige zeigte sich bei seinem erst zweiten Saisoneinsatz für die Lysser sowohl in den Zweikämpfen wie auch in den Angriffen entschlossen. Wiederholt stand er am Ursprung von aussichtsreichen Torchancen. «Spieler wie er verstehen es, ihre Mitspieler mitzureissen. Indem er stark spielt, macht er auch alle anderen stärker», so Meyer. Nur zu gern würde er noch mehr auf Müller zurückgreifen, doch die Chancen dazu stehen eher schlecht. Marco Müller hat den SC Lyss nach der letzten Saison verlassen und beim 1.-Liga-Team Franches-Montagnes unterschrieben. Die Jurassier führen die Liga derzeit an. Bei Lyss hat er eine B-Lizenz gelöst. Müller ist einer von rund zehn Akteuren, die mit einer B-Lizenz bei den Lyssern engagiert sind. In dieser Saison sind bereits 34 Spieler (Goalies nicht eingerechnet) in Serge Meyers Team eingesetzt worden; so viele wie in keiner anderen MSL-Mannschaft. Zum Vergleich: Der EHC Arosa hat bis anhin 24 Spieler aufgestellt. «Es ist schwierig für den Trainer und es ist schwierig für die anderen Spieler, da die Linien immer wieder ändern», räumt Schwab ein. «Allerdings war es bereits bei der Saisonplanung klar, dass wir auf Ergänzungsspieler angewiesen sein würden.» Die finanziellen Mittel fehlten, Spieler mit dem geforderten Niveau zu verpflichten. Sollte sich der SC Lyss in der MSL halten können, will Schwab jedoch versuchen, für die nächste Saison vier komplette Blöcke zu präsentieren.

Noch fünf Heimspiele

Um den Ligaerhalt zu erreichen, brauchen die Lysser im neuen Jahr bessere Resultate als in den letzten zwei Monaten. Bereits am 4. Januar wird die Meisterschaft wieder aufgenommen. Lyss beginnt mit zwei Auswärtspartien, spielt dann fünfmal in der heimischen Seelandhalle, ehe zum Abschluss erneut zwei Gastpartien auf dem Programm stehen. Noch je zweimal trifft das Team von Serge Meyer auf Leader Martigny, Thun und Huttwil. Dazu kommen die Duelle mit Seewen, Düdingen und Chur. Es war zumindest ein starkes Lebenszeichen, das die Lysser gestern von sich gegeben haben. Womöglich haben sie aber sogar die grosse Aufholjagd eingeläutet.

Trockenland in Waterworld

Trockenland in Waterworld
Als «Spenglercup der Kinder» steht im Dezember jeweils das U11-Turnier «Aarberg-on-Ice» auf dem Weihnachtsprogramm. In der Ausgabe 2019 geht das renommierte Turnier als «Aarberg-on-Water» in die Geschichtsbücher ein. Die Arena heisst zwar nicht «Pond» oder «Nassau-Coliseum» und die Teams heissen auch nicht Ducks, Sharks oder Whalers, aber immerhin EHC Sen(see) oder HC Münchenbuch(see)-Moos(see)dorf. Die Moosseedorfer sind die einzigen, welche über derartige Verhältnisse Erfahrung mitbringen.
Gegen «Moosseedorf» gehts auch ins erste Spiel, in einer wahren Wasserschlacht wird der HCM im kalten «Nass» mit 15:6 versenkt. Erst durch Nachlässigkeiten innerhalb der Gezeiten kommen die Münchenbuchseer gegen Ende des Regens noch zu Torerfolgen.

Bereits im zweiten Spiel treffen die beiden Sieger der ersten Runde aufeinander. Die Partie gegen den EHC Brandis ist bereits das vorgezogene Endspiel um den «Dryland» (Trockenland) Pokal. Im Gipfeltreffen von «Waterworld» liefert unsere Mannschaft ihr bestes Spiel, welches trotz einem 0:1-Rückstand mit 5:2 ins trockene gebracht wird. Wobei «trocken» als Unwort des Tages bezeichnet werden muss.

Ein wahres «Waterloo», im Vorspiel unseres Fanionteams, erleben unsere letzten Gegner aus Düdingen. Der EHC Sensee geht, im «grossen Regen» von Aarberg, im Sinne des «Piratenschiffes in den Asterix-Bänden» mit einer 0:20-Packung regelrecht unter. Unter Wasser fühlen sich auch die Lysser-Coaches Noël Gerber und Michael Krein, als sie durch ihren Nachwuchschef, den Umständen entsprechend als «die Fische von Spongebob» bezeichnet werden. Die Erlösung im «Trockenland», gibts für den SC Lyss in Form von Verpflegung und der Pokalübergabe, in einem wie immer sehr gut organisierten Turnier, erst nach Regenschluss.

Die Resultate: HCM – Lyss 6:15, Brandis – Sensee 11:3, Lyss- Brandis 5:2, Sensee – HCM 4:8, Lyss – Sensee 20:0, HCM – Brandis 3:6

SC Lyss: Krein; Binder, Kunz, Schneider, Sonderegger; Fankhauser, Lya Gerber, Nico Gerber, Kreuter; Henzi, Städler, Vasile.

Die Lysser verbleiben in der Negativspirale

Die Lysser verbleiben in der Negativspirale
Der Seeländer MS-League-Vertreter SC Lyss hat auch gegen Düdingen nicht aus der Krise gefunden. Gegen die Freiburger verlor das Meyer-Team das letzte Heimspiel des Jahres mit 4:7. Immerhin kam ab Spielhälfte, zumindest kurzzeitig, eine positive Reaktion der Einheimischen.
Der SC Lyss befindet sich weiterhin im Tief. Hatte man gehofft, in den letzten zwei Partien vor der Festtagspause gegen die Düdingen Bulls aus der Krise herauszufinden, wurde man schnell eines Besseren belehrt. Viel zu wenig kam von Beginn weg von den Platzherren, die nervös wirkten und einmal mehr ohne Selbstvertrauen agierten. Auch wenn das Spiel ausgeglichen verlief, es waren die Düdingen Bulls, welche vorerst den viel grösseren Siegeswillen bewiesen, Chancen kreierten und diese auch verwerteten. Nach dem ersten Drittel hiess es nicht unverdient bereits 0:3. Beim SC Lyss wog die lange Absenzenliste einfach zu schwer. Auf dem Eis befanden sich zwei, drei Lysser, die im Normalfall mit ihren noch nicht vollständig auskurierten Verletzungen gar nicht zum Einsatz kommen sollten, jedoch mangels Alternativen spielten.

Burgener erlöst die Lysser

Bis zum ersten Lyss-Treffer dauerte es 33 Minuten. Dann gelang Steve Burgener nach einem herrlichen Solo der langersehnte erste Treffer. Allerdings hatten die Freiburger inzwischen bereits fünfmal ins Schwarze getroffen. Unrühmlicher Höhepunkt der Shorthander zur Spielhälfte zum 0:5. Und trotzdem: Nun kam wenigstens eine Lysser Reaktion. Dies auch mittels dem 2:5 durch Siegenthaler. Und auch wenn das Resultat durch die Gäste 34 Sekunden später erneut auf drei Tore Differenz geschraubt wurde, man sah ein Aufbäumen der Lysser. Florin Gerber bewies diese Tatsache mit dem 3:6 Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts. Sollte es noch eine Möglichkeit geben, dieses Spiel in den letzten 20 Minuten zu kehren? Zu harmlos agierte jedoch die Lysser Offensivabteilung und zu viele Bankstrafen leistete sich das Heimteam. Einmal im Powerplay agierend, kam schlichtweg auch zu wenig. Die Partie plätscherte beinahe emotionslos dahin: Lyss zwar bemüht und zweifach an der Torumrandung scheiternd, Düdingen darauf bedacht, den Vorsprung schadlos über die Zeit zu bringen.
Eine Revanche ist bereits diesen Sonntag möglich, wenn sich die beiden Mannschaften in Düdingen zur letzten Meisterschaftspartie des Jahres erneut treffen. dmb

Dem SC Lyss fehlt verständlicherweise die Moral

Dem SC Lyss fehlt verständlicherweise die Moral
Der SC Lyss ist dem zweitplatzierten EHC Dübendorf in der Seelandhalle klar mit 0:5 unterlegen. Dem Seeländer MSL-Teilnehmer gelang in äusserst gutes Startdrittel, im mittleren Abschnitt verliert das Meyer-Team jedoch die Kontrolle und kassiert gleich fünf Gegentore.
Der SC Lyss hatte sich einiges vorgenommen, um gegen den favorisierten Gast aus Dübendorf möglichst gut abzuschneiden. Die ersten 20 Minuten ging der Plan der Seeländer auf: Man agierte mit den Zürchern auf Augenhöhe, hielt gut dagegen und überzeugte auch in der Defensive. «Wir sind nicht gut in diese Partie gestartet und waren nicht parat», meinte Dübendorfs Trainer Reto Stirnimann. Zum Glück habe man aber kaum Fehler gemacht und defensiv sehr wenig zugelassen, ergänzte der Trainer. Das Startdrittel endete auch dank hervorragenden Goalie-Leistungen torlos.
Rückkehrer Marco Müller
«Wir sind tatsächlich recht gut in das Spiel gestartet und konnten die Vorgaben unseres Trainers umsetzen. Einzig mit dem Toreschiessen wollte es nicht klappen», so der Lysser Marco Müller. Marco Müller? Mit seiner Lysser Nummer 66, die er schon in der vergangenen Aufstiegssaison stets getragen hatte, wirbelte der langjährige Lysser Akteur tatsächlich an vorderster Front mit. «Wir haben ihn vorläufig für die beiden Heimspiele gegen Dübendorf und gegen Düdingen ausgeliehen», informierte Präsident Mathias Müller. Der Center spielt in dieser Saison in der 1. Liga beim Tabellenersten Franches-Montagnes und soll den Lysser aus ihrem Tief helfen. Doch dies schaffte an diesem Abend auch ein Marco Müller nicht. Im Mitteldrittel kassierte Lyss innert zwei Minuten gleich zwei Gegentore. Die Entscheidung, denn der SC Lyss legt momentan zu wenig Moral an den Tag, um einen solchen Doppelschlag wegzustecken.
Zweimal gegen Düdingen
In der Tat verlor der SC Lyss im zweiten Drittel total die Kontrolle und musste darum gleich fünf Gegentore hinnehmen. «Es waren dumme Fehler dabei», ergänzte Marco Müller. «Es handelt sich zwar nur um kleine Details, die jedoch von einem starken Gegner sofort ausgenutzt werden.» Es sei für die Mannschaft schwierig, wenn auch nicht unmöglich, aus dieser Negativserie herauszufinden. «Die Unsicherheit im Team ist spürbar. Doch wenn die Scheibe mal wieder zu unseren Gunsten fallen würde, kann schnell eine Wende eintreten», sagte Müller. «Die Situation ist natürlich etwas schwierig», bestätigte der Trainer. «Es sind momentan wenig Spieler im Training. Die Verletztenliste ist lang und ob wir junge Spieler vom EHC Biel einbauen können, ist je nach aktueller Situation auch immer unsicher.» Es gelte nun, den Fokus auf die verbleibenden zwei Partien gegen die Düdingen Bulls zu legen. Zuerst nach einer Pause am 18. Dezember in der Seelandhalle und dann nur drei Tage später auswärts gegen die Freiburger, müsse das Punktekonto geäuffnet werden, sagte Serge Meyer. dmb

Lyss – Dübendorf 0:5 (0:0, 0:5, 0:0)
Seelandhalle. – 437 Zuschauer. – SR Rohrer; Binnebeck/Stalder.
Tore: 21. 0:1. 22. 0:2. 33. 0:3. 36. 0:4. 40. 0:5.
Strafen: 3-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Kovac) gegen Lyss, 5-mal 2 Minuten plus 1-mal 20 Minuten plus 1-mal 10 Minuten gegen Dübendorf.
SC Lyss: Marruccia; Aeschlimann, Aeschbacher; Suleski, Röthlisberger; Jonas Schmid, Graf; Schluep; Delémont, Blatter, Burgener; Gerber, Müller, Leuenberger; Mattioni, Minder, Janis Schmid; Blaser, Balsiger, Kovac.

2-Tages Turnier Champéry (30.11. - 1.12.2019)

2-Tages Turnier Champéry (30.11. - 1.12.2019)
Das grosse Abenteuer begann schon früh morgens um 6.00 Uhr. Während der Anreise fanden wir zu unserem Schlachtruf, der uns dieses Wochenende begleiten sollte.

Lyss - Lausanne 1 - 2
Obwohl die Gegner aus der Romandie sehr stark und ausgeglichen waren, spielten wir eine gute Partie und verloren unglücklich.

Lyss - Valais Chablais 4 - 4
Die Partie war ziemlich ausgeglichen und endete auch gerecht mit einem Unentschieden.

Lyss - Monthey Chablais 9 - 1
Im dritten Spiel kamen wir so richtig in Fahrt, die Jungs fingen an zu zaubern und skorten eifrig. Shaka!

Lyss - Portes du Soleil 11 - 2
Das vierte Spiel gegen den Gastgeber konnten wir wiederum siegreich gestalten. Die Mannschaft überzeugte mit einem druckvollen Spiel, schönen Puckstafetten und vielen Toren. Shaka!

Lyss - Servette 4 – 0
Die Lysser Jungs hatten nun ihre Rolle im Team endgültig gefunden und Linie für Linie spielte genau das, was es benötigte, um einen weiteren Sieg einzufahren. Der erste Shutout war Tatsache. Shaka!

Lyss - Grenoble 2 - 0
Die Wölfe aus Grenoble traten kompakt auf uns machten uns das Leben schwer. Umso erfreulicher war, dass die Mannschaft erneut einen Weg fand, das Spiel zu gewinnen und wiederum einen Shutout zu erzielen. Shaka!

Die Verpflegung vor Ort war... sagen wir grenzwertig ;-) Entsprechend hatten alle Jungs noch Hunger, als der Befehl zum Pyjama anziehen und Zähneputzen kam. Mit einer kleinen Verzögerung (bei manchen mehr, bei manchen weniger) fanden dann doch alle gesättigt und geputzt den Schlaf der Gerechten.

Lyss - Château-d'Oex 5 - 3
Wir konnten an die Leistungen des Vortages anknüpfen. Es resultierte ein Sieg, der gemessen an den Chancen weitaus höher hätte ausfallen können. Shaka!

Lyss - Seetal 2 - 0
Gegen das Team aus der Deutschschweiz konnten wir wiederum unsere defensiven Stärken ausspielen. Durch frühes Pressing mussten wir dem Gegner kaum Chancen zugestehen. Shaka!

Lyss - Biel 2 - 3
Nun kam es zum "Bruderduell" gegen unsere Garderobenkollegen. Trotz zweimaliger Führung verloren wir wiederum unglücklich. Anhand der Tabellenkonstellation spielte das Resultat aber eine untergeordnete Rolle, würden wir doch so oder so im Halbfinal nochmals auf Biel treffen.

Halbfinal: Lyss - Biel 5 - 4 n.V.
Das Spiel war sehr spannend und ausgeglichen. Trotz zwei aberkannten Toren konnte mit viel Kampfgeist kurz vor Schluss das 4-4 erzwungen werden. Es folgte die Verlängerung: bereits im ersten Einsatz nahmen die Lysser wieder das Glück in Anspruch, als ein Schuss der Bieler an der Querlatte abprallte und gleich den Gegenangriff einleitete. Dieser Angriff wurde sehr schön und kaltblütig mittels One Timer zum vielumjubelten Sieg abgeschlossen. Shaka!

Final Lyss - Lausanne 2 - 1 n.V.
Mit viel Selbstvertrauen durften wir uns erneut gegen die Lausanner messen. Es war alles für eine Revanche angerichtet. Es blieb spannend bis in die Schlusssekunden.
Die Verlängerung musste erneut die Entscheidung bringen. Die Lysser waren nun aber das leicht bessere Team und konnten unter grossem Applaus der Zuschauer den Sieg nach Hause holen. Was für eine Freude! Shaka!!!

Auf der Heimreise hielten die Coaches ihr Versprechen und alle Kids wurden auf einen Burger und Pommes eingeladen. Man munkelt, dass dies die erste einigermassen geniessbare Mahlzeit des Turniers war... :-)

Der SC Lyss mit dem Rücken zur Wand

Der SC Lyss mit dem Rücken zur Wand
Der MSL-Aufsteiger SC Lyss hat das wichtige Direktspiel um einen Playoff-Platz gegen Wiki-Münsingen mit 1:5 verloren. Damit verbleiben die Seeländer auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand wird derweil immer grösser.
Der SC Lyss hat zu Beginn der MySports-League-Saison immer wieder überzeugt und vermochte manchem Favoriten ein Bein zu stellen. Inzwischen bleiben die Überraschungen jedoch aus und das Team von Serge Meyer ist auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Noch ist die Situation keineswegs dramatisch und es bleiben genügend Möglichkeiten, die angestrebten Playoffs doch noch zu erreichen. Ein Erfolgserlebnis wird derweil dringend angestrebt, auch für die Moral der Spieler. In Wichtrach bei Wiki-Münsingen vermochten die Lysser noch nicht auf die Siegesstrasse zurückzufinden. 47 Sekunden vor Schluss des Startdrittels kassierte man den ersten Gegentreffer, 96 Sekunden nach Start des Mitteldrittels erzielten die Platzherren das 2:0. Die Bemühungen der Lysser wurden erst sieben Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels belohnt. Rückkehrer Kaj Leuenberger erzielte seinen ersten Saisontreffer für den SCL.

Eine Wende zum Guten war das Erfolgserlebnis trotzdem nicht. Erneut vergingen diesmal nur 86 Sekunden, ehe Wiki-Münsingen den Zweitore-Vorsprung zu Beginn des letzten Abschnitts wiederherstellen konnte. In der Folge hatten die Lysser schlichtweg zu wenig Selbstvertrauen, als dass man der Partie noch die nötige Wende hätte geben können. Im Powerplay erzielte Wiki zwei Minuten vor Schluss das entscheidende 4:1. Gegen Dübendorf und gegen die Düdingen Bulls stehen nun für den SC Lyss die zwei letzten Heimspiele vor der Festtagspause an. Punktgewinne sind dringend gefragt, will man nicht frühzeitig aus dem Playoff-Rennen ausscheiden. dmb

Arosa zwingt den SC Lyss in die Knie

Arosa zwingt den SC Lyss in die Knie
Der SC Lyss klebt weiterhin am Tabellenende in der MySports-League fest. Trotz einer guten Leistung blieben die Seeländer in Arosa chancenlos und verloren mit 2:6.
Zweites Duell in dieser Saison zwischen den beiden MSL-Aufsteigern Arosa und Lyss. Und erneut behielten die Bündner das bessere Ende recht deutlich für sich. Bereits im Startdrittel waren leichte Vorteile für den Gastgeber erkennbar. Die beiden Goalies standen oft im Mittelpunkt und nach 20 Minuten stand es nur 1:0 für den EHC Arosa. Sowieso entpuppte sich der Lysser Schlussmann Kevin Geissbühler einmal mehr als «Man oft the Match». Unglaublich, wie viele Paraden er am Samstag zeigte. «Das ganze Team hat sicher keinen schlechten Match gezeigt, jedoch auch keine überragende Leistung geboten», meinte Geissbühler. Ganz klar habe man die Partie im mittleren Abschnitt verloren.

Ausgleich durch Siegenthaler

Tatsächlich wurde die Partie vor über 570 Zuschauern immer ruppiger. Ein Lysser musste gar nach einem Zusammenprall vom Eis geführt werden. Die Anzahl Strafen wurden häufiger, das Spiel immer intensiver. Genau zu diesem Zeitpunkt gelang dem Team von Trainer Serge Meyer der Ausgleich. Lennart Siegenthaler hatte für den SC Lyss kurzzeitig egalisiert. «Dann folgten die fatalen drei Minuten mit den zwei entscheidenden Gegentoren», ergänzte Geissbühler. Als Doppeltorschütze der Aroser zeichnete sich Pfranger aus. Das 3:1 erzielte der Stürmer im Powerplay. Es waren zwei spielerisch schöne Treffer, denen jeweils ein Zuckerpass vorausgegangen war.

Kleine Nettigkeiten

Es spricht für den SC Lyss, dass er das Spiel trotz des Rückstandes nie aufgab. «Wir haben bis zum Schluss durchgespielt und dies gab der Partie doch noch etwas Zunder», so der Lysser Goalie. Beidseitig schenkte man sich im letzten Drittel nichts. Kleine Nettigkeiten führten zu vielen Bankstrafen und die Emotionen gingen immer wie höher. Das schönste Tor des Tages gelang Tosio mit seiner perfekten Schusstechnik. Lyss kam durch Neuzugang Délemont noch auf 2:4 heran. Doch Arosa zwang seinen Gegner schliesslich sowohl mit spielerischen und kämpferischen Mitteln in die Knie. Die Bündner kämpften aufopfernd, warfen sich unerschrocken in die Lysser Schüsse und schreckten quasi vor nichts zurück. «Unsere Niederlage ist verdient, hat aber viele Einflüsse», sagte Geissbühler nach der Partie. Es sei schwierig, aus der Baisse zu finden, wenn man sich auf dem letzten Platz befinde. «Wir verfügen momentan nicht über viel Personal und die Verletztenliste ist ebenfalls lang.» Kevin Geissbühler bleibt trotzdem optimistisch und glaubt an eine Wende. Die nächste Partie für Lyss erfolgt bereits morgen in Wichtrach bei Wiki-Münsingen. dmb

Lyss II verspielt einen Viertore-Vorsprung

Lyss II verspielt einen Viertore-Vorsprung
Das Lysser Zweitligateam hat sich im wichtigen Auswärtsspiel in Laufen nur einen Punkt ergattern können. Das Röthlisberger-Team verlor nach Penaltyschiessen mit 4:5. Bieri, Bürki, von Känel und Marti hatten die Seeländer 4:0 in Führung gebracht. Erst nach 46 Minuten gelang dem Gastgeber der erste Treffer. Allerdings legte Laufen sofort nach und egalisierte das Resultat innert sieben Minuten. Lyss zollte auch dafür Tribut, als dass man nur knapp drei vollständige Linien aufs Eis bringen konnte. Zu viele Absenzen kosteten zu viel Kraft. Ein Penaltyschiessen musste entscheiden. Bieri und Marti trafen erneut. Der EHC Laufen bezwang Lyss-Goalie Wohlmuth allerdings dreimal und der wichtige Zusatzpunkt blieb im Baselland. dmb
Laufen – Lyss II nP. 5:4 (0:2, 0:2, 4:0)
Eissport- und Freizeithalle. – 77 Zuschauer. – SR Lustenberger/Lauper.
Tore: 13. Bieri (Hartmann, Buchs) 0:1. 20. Von Känel (Kocher) 0:2. 21. Bürki 0:3. 31. Marti (Bürki, Schlup) 0:4. 46. 1:4. 47. 2:4. 50. 3:4. 53. (Ausschluss Meyer) 4:4.
Strafen: 3-mal 2 Minuten plus 1-mal 20 Minuten gegen Laufen, 7-mal 2 Minuten gegen Lyss.
SC Lyss II: Wohlmuth; Schwarz, Kohler; Meyer, Frigo; Bürki, Bieri; Schlup; Buchs, Marti, Kaltenrieder, Lauper, Hartmann, Von Känel, Ramstein.