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Wenn die bessere Mannschaft siegt

Wenn die bessere Mannschaft siegt
In einer sehr spannenden Partie hat der SC Lyss in der MySports League gegen den Aufstiegsfavoriten EHC Basel knapp mit 0:2 verloren. Im Mitteldrittel fiel die Entscheidung innert drei Minuten.
Der SC Lyss ist für seine defensiv sehr soliden Leistungen in der MySports League bekannt. Quasi alle Teams haben sich schon am Bollwerk der Seeländer die Zähne ausgebissen. Dies erging auch den favorisierten Baslern nicht anders. «Das Team steht sehr kompakt und man muss sich schon etwas einfallen lassen, um zum Torerfolg zu kommen», sagte Basels Coach Christian Weber. Seine Mannschaft habe die Vorgaben umgesetzt und ein starkes Match gespielt. «Gegen Lyss benötigt es Geduld. Umso schöner, dass wir zu Null gewonnen haben. Das zeigt doch, dass es auch bei uns in der Defensive stimmt. In der Tat verhielten sich die Gäste im torlosen Startdrittel defensiv überaus diszipliniert und lieferten ein Spiel auf Augenhöhe. Zwei Boxplay-Situation gab es zu überstehen, ein Überzahlspiel gab es für die Lysser.

Der Doppelschlag

Die Entscheidung fiel in dieser Partie im mittleren Abschnitt innerhalb von drei Minuten. «Im zweiten Drittel zogen wir eine schlechtere Phase ein und kassierten eine dumme Strafe», so Lyss-Trainer Serge Meyer. Die Basler schlugen in dieser Situation eiskalt zu und gingen in der 26. Minute in Führung. Lyss versuchte sofort zu reagieren, lief den Gastgebern aber gleich ins Messer. Das 2:0 fiel nur zweieinhalb Minuten später nach einer schönen Basler Offensiv-Kombination. «Die bessere und cleverere Mannschaft hatte damit bereits gewonnen, zumal ich meine grosse Chance nicht verwerten konnte.» Lyss-Captain Florin Gerber war allein gegen Keeper Fabio Haller unterwegs, scheiterte aber knapp. «Den muss ich machen und die Welt schaut wieder ganz anders aus», so Gerber. Nach dem zweiten Gegentreffer sei man lauf Serge Meyer zu zurückhaltend gewesen. «Kleinigkeiten haben nicht gestimmt und waren sofort ausschlaggebend», sagte der Trainer. Man habe Basel aber auch gefordert und gegen die offensiv stärkste Mannschaft der Liga eine gute Figur gemacht. Einzig mit dem Toreschiessen wollte es nicht klappen.

Eine Woche Pause
Im Schlussdrittel fielen in dieser rasanten Partie mit guten Goalie-Leistungen keine Treffer mehr. «Daran müssen wir arbeiten», sagt Florin Gerber. Jetzt seien drei Punkte in Chur fällig. Der SC Lyss hat nun eine Woche Pause, ehe die Reise nächsten Samstag nach Chur geht. «Dort dürfen wir uns keine dummen Strafen mehr erlauben und ganz eindeutig mutiger und kreativer auftreten», sagt der Trainer. Weit sei man nicht von der Liga-Spitze entfernt, aber Arbeit gebe es im Training weiterhin mehr als genug zu erledigen.

Quelle: BT / Daniel Martiny

Düdingen in der Overtime besiegt

Düdingen in der Overtime besiegt
Der SC Lyss hat sein Heimspiel gegen die Düdingen Bulls mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen. Gegen das neue Team des Lysser Publikumslieblings Bruno Blatter waren gute Torchancen Mangelware und die Partie taktisch geprägt.
Die Freiburger haben sich auf die neue Saison hin verstärkt und haben bereits Spitzenteams wie Huttwil und Martigny bezwungen. Die Seisler sind ein Kandidat für einen Playoff-Platz und das haben sie auch in der Seelandhalle bewiesen. Neu im Team ist der langjährige Gotteron-Verteidiger Marc Abplanalp sowie die legendäre Nummer zwei des SC Lyss, Bruno Blatter. Der Publikumsliebling hatte über 200 Meisterschaftsspiele für die Lysser bestritten und kehrte nun erstmals wieder in die Seelandhalle zurück. Trainiert wird das Team vom Seeländer Manfred Reinhard.

Der SC Lyss ging nach einem etwas ereignislosen Startdrittel in der 25. Minute mit 1:0 in Front. Lorenzo Glarner war den Bulls-Verteidigern entwischt und netzte ein. Die Gäste glichen in der Schlussminute des Mitteldrittels im Powerplay aus. Lennart Siegenthaler sass zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank. Die Partie lebte bis zum Schluss von der Spannung. Im letzten Drittel hatte man ständig das Gefühl, dass der nächste Treffer die Partie entschieden könnte. Weil aber kein Tor mehr fiel, ging es in die Overtime. Dort traf Michael Maurer nach drei Minuten auf Zuspiel von Gauthier Girardin mit seinem zweiten Saisontreffer zum 2:1. Quelle BT/dmb

Der SC Lyss bezwingt Leader Dübendorf

Der SC Lyss bezwingt Leader Dübendorf
Der SC Lyss hat auf die Erfolgsspur zurückgefunden. Auf eigenem Eis bezwingt der Seeländer MySports League-Vertreter den Favoriten und Tabellenersten Dübendorf verdient mit 4:3 nach Verlängerung. Die Seeländer dominierten ein hochstehendes Spiel über 65 Minuten.
Zu Beginn legten die Gäste eine effiziente Chancenauswertung an den Tag. Die Zürcher waren ersatzgeschwächt zu dieser Spitzenpartie angereist, nutzen jedoch ihre wenigen Möglichkeiten knallhart. Dübendorf lag nach dem ersten Drittel gar 2:1 in Front. «Natürlich hätte das Spiel am Schluss auf beide Seiten kippen können, aber hier haben wir uns den einen Punkt verdient», sagte Dübendorf-Coach Reto Steinmann. Der Lysser Ausgleich kam Anfang des Mitteldrittels im Powerplay. «Endlich, da müssten wir noch konsequenter werden», meinte Torschütze Tim Dubois, der schliesslich zum besten Lysser gewählt wurde. Man habe diese Partie mit Vollgas gespielt, saubere Auslösungen machen können und sei auch bei einem Rückstand ruhig geblieben. Dass der SC Lyss nicht frühzeitig in Führung gehen konnte, lag auch am Dübendorfer Goalie Remo Trüb, der in seinem Kasten eine ganz starke Leistung zeigte. Die 3:2-Führung der Lysser fiel schliesslich in der 45. Minute durch Captain Florin Gerber. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt immer noch überaus schnell und attraktiv. Elf Minuten vor Schluss glichen die Gäste das Resultat nochmals auf 3:3 aus. Das Spiel stand auf der Kippe, bis dann die Seeländer wie erwähnt kurz vor Schluss mit 5 gegen 3 agieren durften. Auch hier machte Goalie Remo Trüb zwei hochkarätige Chancen der Lysser zunichte, als sowohl Stockie als auch Girardin alleine vor ihm auftauchten. Die Overtime musste entscheiden. Dort gelang der Siegtreffer Laurin Liniger. Der 18-jährige Lysser knallte die Scheibe nach präzisem Zuspiel von Girardin 33 Sekunden vor Schluss der Verlängerung ins Tor der Zürcher.

Am Mittwoch gegen Blatter

Der SC Lyss vermag damit im Klassement einen Platz im vordersten Mittelfeld zuhalten. Am Mittwoch gastieren nun die Düdinger Bulls in Lyss. Eine äusserst talentierte und kämpferische Equipe mit einem aus Lysser Sicht ganz besonderen Spieler in ihren Reihen: Bruno Blatter, der langjährige SCL-Akteur kommt zurück in die Seelandhalle. Sicher ein ganz besonderer Moment sowohl für den Spieler als auch für das Publikum.

Daniel Martiny/BT

Der SC Lyss verliert etwas unglücklich

Der SC Lyss verliert etwas unglücklich
Der SC Lyss verliert unglücklich gegen den EHC Seewen. Obwohl die Lysser das Spiel über weite Strecken dominierten, resultiere am Schluss eine 3:5 Niederlage. Mindestens drei Mal landete der Puck an der Torumrandung der Innerschweizer. Am Samstag folgt der nächste schwere Brocken. Zu Gast ist der EHC Dübendorf. Spielbeginn ist 17.00 Uhr
Fünf Spiele hatte der EHC Seewen in der Meisterschaft zuletzt nicht verloren. Damit ziert der Verein mit Dübendorf und Basel die Tabellenspitze. Der Top-3-Verein wollte seine Serie natürlich auch in Lyss fortsetzen. Die Mannschaft von Trainer Serge Meyer gilt jedoch als überaus heimstark und wollte diese Tatsache vor eigenem Publikum erneut beweisen. Eine spannende Ausgangslage, die sich über 300 Zuschauer nicht entgehen lassen wollten. Tatsächlich zogen die Lysser vorerst durch Graf, und im Mitteldrittel durch ein Powerplaytor von Liniger, zweimal in Front. Die erstmalige Führung hatte allerdings nur knapp zwei Minuten Bestand, weil die Gäste ihr Powerplay erfolgreich zum 1:1 nutzen konnten. Auch das 2:1 von Liniger wurde vom EHC Seewen unmittelbar beantwortet. Diesmal dauerte es bis zum erneuten Ausgleich nur 40 Sekunden.

Der SC Lyss machte jedoch an diesem Abend vieles richtig und liess sich durch die technisch und schlittschuhläuferisch sehr starken Gäste nicht von ihrem Konzept abbringen. Als Maurer kurz nach Spielhälfte zum 3:2 traf und diese Führung bis zur zweiten Pause Bestand hatte, machte sich in den Lysser Reihen grosse Hoffnung breit. Erst recht, als die Zeit auch im letzten Drittel verrann und die Blau-Weissen zehn Minuten vor Schluss immer noch 3:2 vorne lagen. Doch dann begannen die fatalen neun Minuten. Erneut im Überzahlspiel glich Seewen aus. Dem aber nicht genug, denn nun funktionierte auch das Konterspiel der Schwyzer und sie zogen auf 4:3 davon. Dem erstmaligen Rückstand begegneten die Lysser früh mit der Herausnahme von Goalie Geissbühler zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Der Empty-Netter fiel jedoch prompt und Lyss musste nach einer guten Partie noch das 3:5 hinnehmen. dmb

Leichtfertig Punkte liegen gelassen

Leichtfertig Punkte liegen gelassen
Das hätte nicht sein müssen: Der SC Lyss hat das Derby gegen Hockey Huttwil 1:2 verloren. Dies, nachdem zur Spielmitte alles für die Gäste aus dem Seeland gesprochen hatte.
Nach einem ausgeglichenen Startdrittel war es Lyss’ Topskorer Hannes Kasslatter, der die Seeländer in Überzahl in Führung brachte. Kurz darauf wurde Huttwils Captain Michael Lüdi für einen Check von hinten mit einer 5 plus 20 Minuten Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis gestellt. Im folgenden Powerplay liessen die Lysser mehrere Chancen zum Führungsausbau liegen – zu zögerlich agierten sie vor dem gegnerischen Tor. Dies wurde prompt bestraft. Keine Minute, nachdem auf dem Eis wieder numerische Gleichheit herrschte, kam Huttwil durch einen abgelenkten Schuss zum Ausgleich.

Das Schlussdrittel begann mit einer Strafe gegen Lyss. Kurz vor deren Ende hatte Hannes Kasslatter die goldene Möglichkeit zum Shorthander. Doch der entwischte Stürmer scheiterte am Torhüter. Wiederum nur wenig später erzielte Huttwil nach einem schnell vorgetragenen Angriff das 2:1. Die Gäste konnten nicht mehr reagieren. Selbst aus der 1:41 Minuten dauernden, doppelten Überzahl resultierte bloss ein Pfostenschuss. Durch diesen Inbegriff einer ärgerlichen Niederlage fiel der SCL in der Tabelle hinter die Huttwiler zurück.

Quelle: BT/leh

Revanche gegen Thun ist gelungen!

Revanche gegen Thun ist gelungen!
Dem SC Lyss gelingt die Revanche gegen den EHC Thun!
Die 371 Zuschauer, welche den Lyss-Match der Fernsehübertragung des YB-Spiels in der Champions League bevorzugt haben, wurden nicht enttäuscht. In einer ausgeglichenen und rasanten Partie konnte sich der SC Lyss gegen die Gäste aus dem Berner Oberland mit 3:1 durchsetzen.
Der SC Lyss spielte erneut defensiv sehr konzentriert und liess den Gästen wenig Raum für gefährliche Abschlüsse und wenn den Thunern ein Schuss aufs Tor gelang, war da noch der äusserst coole Matteo Maruccia zwischen den Lysser Pfosten.

46 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels schöpfte Thun Hoffnung. Joel Reymondin erzielte auf Zuspiel des 18jährigen Jeremy Jabola Prada den Anschlusstreffer zum 2:1. Prada, der momentane Topskorer bei der U20 Elit Mannschaft des SC Bern, konnte in seinem ersten MSL-Spiel seinen ersten MSL-Punkt verbuchen.

Die Lysser reagierten umgehend. Nur gerade 21 Sekunden später versenkte Ashton Stockie nach einem mustergültigen Zuspiel von Hannes Kasslatter den Puck mit einem Backhand Schuss zum 3:1 im Thuner Tor. Stockie erzielte den wunderschönen Treffer übrigens mit dem Stock von Kenneth Graf. Stockie‘s Stock ging nämlich beim Anspiel in Brüche, er ergriff sofort auf der Bank einen neuen und erzielte gleich darauf das Tor.
Im letzten Drittel versuchte der EHC Thun mit alle Kräften das Spiel noch zu kehren, doch das Lysser Bollwerk hielt den Anstürmen souverän stand.

Am Samstag trifft der SC Lyss nun im National Cup auswärts auf Bülach. Das nächste Meisterschaftspiel ist am Mittwoch, 27.10 in Huttwil.

SC Lyss / mm

Lyss begeistert gegen Arosa

Lyss begeistert gegen Arosa
Dem SC Lyss ist die Revanche geglückt: Nachdem die Seeländer in Arosa mit 1:2 als Verlierer vom Platz mussten, feierte man nun in der Seelandhalle einen grossartigen 2:0-Sieg über die Bündner.
Vor fast 500 begeisterten Zuschauern lieferten sich die beiden Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe. «Zu Beginn machten wir noch zu viele unerzwungene Fehler und Arosa hatte leicht mehr vom Spiel, doch spätestens im Mitteldrittel zeigten wir eine gute Mannschaftsleistung», sagte Serge Meyer. Der Lysser Coach lobte einmal mehr seine Defensivabteilung und meinte zudem: «Goalie Maruccia machte in den entscheidenden Szenen den Unterschied aus.» In der Tat erzwang der Seeländer MySports League-Vertreter das Glück erst nach Spielhälfte auf seine Seite. Der Treffer von Liniger kam etwas glückhaft, weil noch abgelenkt, zustande. Egal, denn das Lysser Bollwerk war über 60 Minuten nicht zu knacken. «Wir haben ein gutes und intensives Spiel erlebt», so Arosa-Trainer Rolf Schrepfer. «Meiner Mannschaft muss ich vorwerfen, dass sie sich vor dem gegnerischen Tor zu wenig präsent zeigte, doch mit der Leistung bin ich Allgemein zufrieden.» Arosa stand dem Ausgleich mehrmals nahe. Ein Pfostenschuss und eine weitere sehr gute Parade von Lyss-Goalie Maruccia stand dem im Wege.

Tor für Ashton Stockie

Alles offen und Spannung total also für die letzten 20 Minuten. Arosa drückte weiterhin auf den Ausgleich, vermochte das Lysser Bollwerk aber nicht zu überwinden. Die Entscheidung gelang Neuzugang Ashton Stockie mit dem 2:0 in der 57. Minute. Der kanadisch-schweizerische Doppelbürger war erst in dieser Woche zum SC Lyss gestossen. Der 185 cm grosse defensive Stürmer kam vom HCV Martigny zum SCL, mit dem er bereits vor Saisonbeginn in Kontakt gestanden hatte. Er spielte zuvor in der höchsten amerikanischen Universitätsliga bei der Mercyhurst University in Pennsylvania. «Die Stimmung im Team ist famos und wir sind eine tolle Truppe», sagte Lyss-Stürmer Hannes Kasslatter zur Partie. «Schön, dass uns die Zuschauer auch derart unterstützten und wir keinen Gegentreffer zulassen mussten.» Dem SC Lyss ist also die Revanche nach dem verlorenen Hinspiel in Arosa geglückt. Die nächste Revanche-Chance steht bereits vor der Tür: Am Mittwoch gastiert der EHC Thun in der Seelandhalle. Das erste Berner Derby hatten die Oberländer in Thun gleich mit 6:1 zu ihren Gunsten entschieden.

Daniel Martiny

Derby-Sieg im Penaltyschiessen

Derby-Sieg im Penaltyschiessen
Der SC Lyss musste beim Tabellenletzten Wiki-Münsingen in die Overtime. Das Team von Trainer Serge Meyer holte sich den Zusatzpunkt schliesslich nach einem 4:3-Sieg im Penaltyschiessen. Kasslatter und Dubois versenken ihre Penaltys.
Bereits die fünfte Auswärtspartie, bei zwei Heimauftritten, stand für den Seeländer MySports League-Vertreter SC Lyss auf dem Programm. Angestrebt wurde ein Sieg gegen den Tabellenletzten Wiki-Münsingen. Das Berner Derby liefert seit vielen Jahren viel Zündstoff und interessante Duelle. Auch die gestrige Partie nahm einen engen Verlauf. Im Startdrittel gelang es den Lyssern vorerst einmal mehr nicht, von den Überzahlsituationen zu profitieren. Dreimal zwei Minuten spielte das Meyer-Team erfolglos Powerplay. Dafür gingen die Aaretaler mit ihrer ersten Grosschance nach zehn Minuten in Führung. Diese sollte bis zur ersten Pause Bestand haben.

Gerber bringt Hoffnung zurück

Im mittleren Drittel machten es die Seeländer in verschiedener Hinsicht besser. Vorab Captain Florin Gerber zeigte sein ganzes Können. Zuerst glich er das Skore in der 22. Minute auf souveräne Art und Weise aus. Davon liessen sich jedoch die Münsinger nicht beeindrucken. Zwei schnelle Gegentore brachten Wiki gar mit 3:1 in Front. Eine Vorentscheidung war trotzdem nicht gefallen. Florin Gerber bewies in der 38. Minute, dass die Lysser im Powerplay doch noch treffen. Allerdings spielten die Gäste zu jenem Zeitpunkt gar in doppelter Überzahl. Egal, der Anschlusstreffer brachte den SC Lyss zurück in die Partie. Man erhielt mehr und mehr Spielanteile und konnte immer öfters in die gegnerische Zone vordringen. Immerhin endete das Mitteldrittel unentschieden, was doch für den Schlussabschnitt einige Spannung versprach.

Kaum Chancen im Powerplay

Der SC Lyss spielte seinen Part in diesem Derby sehr diszipliniert und liess sich kaum zu Strafen verleiten. Vielleicht war genau diese Tatsache das Rezept, dass man mit dem Gegner auswärts auf Augenhöhe erneut mitspielen konnte. In der 45. Minute war wieder Gerber beim Ausgleich beteiligt, diesmal mit einem Assist für Torschütze Girardin. Nach dem Lysser Ausgleich suchten beide Teams offensichtlich die Entscheidung, vermochten aber keinen weiteren Treffer zu erzielen. Der zumindest eine Punktgewinn geriet 27 Sekunden vor Schluss nochmals in Gefahr, weil Siegenthaler eine Zwei plus Zweiminutenstrafe erhielt. Das Boxplay der Lysser verhielt jedoch und die Overtime musste entscheiden. Nachdem auch in den Zusatzminuten kein weiters Tor fiel, kam es zum Penaltyschiessen. Dort verwandelten Kasslatter und Dubois zum Lysser Erfolg.

Quelle: dmb/BT

Knappe SCL-Niederlage beim Leader

Knappe SCL-Niederlage beim Leader
Der SC Lyss hat beim verlustpunktlosen Tabellenführer EHC Dübendorf beinahe die Überraschung geschafft. Nach zweimaliger Führung verloren die Seeländer die Partie jedoch knapp mit 2:3.
Zum Schluss überwog beim SC Lyss trotz einer mannschaftlichen Top-Leistung die Enttäuschung. Dies, weil die Zürcher nach einem guten und ausgeglichenen Spiel die glücklichere Mannschaft gewesen war. Mit seinem ersten Treffer für die Lysser Farben hatte Laurin Liniger gesorgt. «Ich wollte die Scheibe einfach vors Tor bringen und dort auf einen Ablenker hoffen. Dass der Puck dann tatsächlich die Lücke fand und in den gegnerischen Maschen landete, umso schöner.» Der Seeländer MySports League-Vertreter lag also beim favorisierten Leader nach dem ersten Drittel in Führung. Erst zur Spielhälfte sollten sie den Ausgleich erhalten. Es war das erste Gegentor nach 155 Spielminuten. Eine defensiv solide und kompakte Leistung der Lysser und ein Zeichen, dass die Mannschaft sehr diszipliniert auftritt.

Doppelschlag innert 30 Sekunden

Lyss ging im Schlussdrittel tatsächlich noch einmal in Führung. Kunz verwertete die Vorarbeit von Minder und Kasslatter. In der 53. Minute gelang dann dem EHC Dübendorf im Powerplay der umjubelte Ausgleich. Einmal mehr hatte Topscorer Marco Suter seinen Stock am richtigen Ort und erzielte einen schönen Überzahl-Treffer. Noch besser für die Zürcher: Nur 30 Sekunden danach gingen sie erstmals in Führung und hatten im Schlussdrittel ein zähes Spiel gedreht. Entschieden war jedoch noch nichts. In den letzten sechs Minuten konnten die Lysser vier Minuten in Überzahl agieren, brachten aber nichts zählbares mehr zustande. Dies bemängelte Trainer Serge Meyer: «Wenn man innert vier Minuten Powerplay nur einmal auf das Tor schiessen kann, ist dies eindeutig zu wenig. Wir sind heute an der mangelnden Chancenauswertung gescheitert.» Es sei bitter, wenn eine solche Partie in den letzten Minuten noch auf den Kopf gestellt werde. Man habe defensiv sehr gut gearbeitet und den Angriffsradius des Gegners massiv eingeschränkt. Nun gelte es, das eigene Powerplay unbedingt noch zu verbessern und es bereits am Dienstag bei Wiki-Münsingen besser zu machen. Der SC Lyss agierte in dieser Partie clever und technisch geschickt, wurde aber für diese Leistung nicht belohnt. Tabellenführer Dübendorf bleibt im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Quelle: BT/dmb

Sieg im Penaltyschiessen

Sieg im Penaltyschiessen
In einem schnellen, unterhaltsamen uns sehr spannenden Spiel konnte sich der SC Lyss im Penaltyschiessen gegen den Aufstiegskandidaten HCV Martigny mit 2:1 durchsetzen. Die erfolgreichen Lysser Schützen waren Girardin und Gerber. Über die 60 Minuten waren zuvor keine Tore gefallen.
Beim Krimi zwischen Lyss und Martigny wurden die beiden Torhüter Matteo Maruccia (SC Lyss) und Yann Fèvre (HCV Martigny) zu den besten Spielern gewählt. Die beiden Goalies, die zusammen bei den Junioren des EHC Biel gespielt haben, hielten ihren Kasten bis zum Ende der Verlängerung rein.

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