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COVID-19: BEREITS DREI SPIELER DES SC LYSS POSITIV

COVID-19: BEREITS DREI SPIELER DES SC LYSS POSITIV
Am Montag wurde bekannt, dass ein Spieler des SC Lyss positiv auf Covid-19 getestet wurde. In der Zwischenzeit sind zwei weitere Spieler dazu gekommen. Die Vereinsleitung hat sämtlichen Spielern, Betreuern und Coaches der ersten Mannschaft dringlichst empfohlen sich in Quarantäne zu begeben.
Dies trotz der Tatsache, dass die betroffenen Personen noch nicht durch die Kantonsärzte (Waadt und Bern) kontaktiert wurden. Wir gehen davon aus, dass diese momentan aufgrund der Arbeitslast nicht in der Lage sind, alle Personen zeitnah zu informieren.
Der Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft ist bis auf weiteres eingestellt. Das Spiel gegen Seewen kann am Samstag, 24.10. nicht durchgeführt werden.

COVID-19-FALL BEIM SC LYSS

COVID-19-FALL BEIM SC LYSS
Ein Spieler der MySports League Mannschaft des SC Lyss ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er befindet sich seit Montag in Isolation. Diejenigen Spieler, welche in “engen Kontakt” mit dem betroffenen Spieler standen, haben sich entsprechend der “Anweisungen zur Quarantäne“ des BAG unverzüglich in Quarantäne begeben.
Die übrigen Spieler, Trainer und Betreuer wurden über die BAG Regeln “Vorgehen bei Kontakt mit einer infiszierten Person” orientiert und angewiesen sich strikte an diese Regeln zu halten. Der Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft wurde vorübergehend eingestellt. Noch kein Entscheid wurde bezüglich der Durchführung des Meisterschaftsspiels vom Samstag gegen Seewen gefällt.

Lyss besiegt Leader Huttwil im Penaltyschiessen

Lyss besiegt Leader Huttwil im Penaltyschiessen
Der Seeländer MSL-Vertreter SC Lyss hat dem bislang verlustpunktlosen Gegner Huttwil Falcons die ersten Punkte abgeknöpft. Das Team von Trainer und Geburtstagskind Serge Meyer siegte im Penaltyschiessen.
Noch 305 Zuschauer verirrten sich gestern Abend in die Seelandhalle zum Spiel der Lysser in der MySports League gegen den unbestrittenen Leader Huttwil Falcons. Dies wahrscheinlich weniger wegen der krassen Aussenseiterrolle der Seeländer, sondern eher wegen den erneut höheren Corona-Fallzahlen. Die Lysser Akteure zeigten sich ob der etwas mageren Kulisse wenig beeindruckt und starteten mit viel Elan und Kampfgeist in dieses Spiel gegen den verlustpunktlosen Tabellenführer. Trotz zwei Powerplay-Situationen zu Gunsten des Heimteams, blieb das Resultat bis zur ersten Pause torlos. Noch zeigten die Lysser zu wenig Durchschlagskraft und die Oberaargauer behielten den Fokus vorerst hauptsächlich auf der Defensive. Dies änderte sich im Mitteldrittel, als Huttwil seine Offensivbemühungen sichtlich verstärkte. Die Lysser Verteidigung um Goalie Maruccia zeigte sich jedoch sehr gefestigt und agierte fehlerlos. Erstmals kritisch wurde es zur Spielhälfte, als Lyss die erste Strafe kassierte. Doch auch das Boxplay funktionierte an diesem Abend stark verbessert. Auch wenn das Meyer-Team sehr solide agierte, fehlte es dann halt doch an der zündenden Idee im gegnerischen Drittel. Die Aktionen der Seeländer wirkten zeitweise zu durchsichtig und kamen wenig überraschend. Den ersten Treffer erzielten dann doch die Huttwiler kurz vor Ende des Mitteldrittels im Powerplay, quasi im Gegenstoss glich der SCL 41 Sekunden später aber zum 1:1 aus. Alexis Valenza beendete die längere Tor-Durststrecke.

Zwei Punkte zum Geburtstag

Die Partie lebte im Schlussdrittel eindeutig von der Spannung. Wem würde das Game Winning Goal gelingen? Das Geschehen auf dem Eis blieb ausgeglichen. Beide Mannschaften suchten nun jedoch den Lucky Punch. Für das Heimteam sorgte Goalie Maruccia mit seinen Paraden für viel Sicherheit. Als das Meyer-Team schliesslich vier Minuten Powerplay spielen durften, versuchten sie, den Sack zuzumachen. Der Huttwiler Schlussmann geriet unter Dauerbeschuss, die Scheibe überquerte die Linie jedoch nicht und auch der dritte Abschnitt endete wiederum torlos. Die Overtime musste entscheiden. Im Spiel drei gegen drei kassierte Lyss in der 64. Minute eine Strafe. Trotzdem musste das Penaltyschiessen entscheiden. Auch dort blieb die Spannung hoch. Nach je fünf Penaltys stand es 3:3. Gerber, Girardin und Valenza hatten für den SC Lyss getroffen. Valenza versenkte schliesslich den achten Strafstoss zu Gunsten der Seeländer. Lyss-Trainer Serge Meyer durfte an seinem Geburtstag mit seinem Team also zwei Punkte feiern. dmb

Noch kein Glück für den SC Lyss

Noch kein Glück für den SC Lyss
Der SC Lyss hat beim EHC Dübendorf trotz guter Leistung mit 0:2 verloren. Der Seeländer MSL-Vertreter zeigte einen beherzten Auftritt, der nicht belohnt wurde.
echste Niederlage des SC Lyss in der laufenden Meisterschaft. Was sich aber beim 0:2 als ziemlich brutal anhört, war in Tat und Wahrheit trotzdem eine sehr positive Leistung. «Wir haben unsere bisher beste Saisonleistung gezeigt und ich bin mit dem Team zufrieden», sagte Trainer Serge Meyer unmittelbar nach der Partie. Man habe eine stark verbesserte Teamleistung gesehen und einzig Pech im Abschluss bekundet.
Tatsächlich war das Top-Team der Dübendorfer nur im Startdrittel leicht im Vorteil. Die technisch und schlittschuhläuferisch starken Zürcher vermochten ihr schnelles Spiel nicht wie gewohnt aufzuziehen. Zudem war Marucchia im Lysser Gehäuse ein starker Rückhalt seines Teams. Einzig in der 8. Minute gelang einem Zürcher einen Pass zwischen mehreren Spielern hindurch auf Stürmer Kreis, der den Puck rechts vor dem Tor ablenken konnte.
Bereits ab dem Mitteldrittel dominierten die Lysser das Spielgeschehen klar. Bereits nach 20 Sekunden kann Smith nur noch durch den Goalie gestoppt werden. Eine Druckphase endet erst, als Girardin brutal gegen die Bande gecheckt wird. Mit viel Glück überstehen die Gastgeber das Powerplay. Ein Schuss von Blatter kann der Goalie knapp abwehren, der Puck kullert knapp am Pfosten vorbei. Auch in der Folge hält der Lysser Druck an und bis zur 32. Minute kommen die Platzherren kaum über die Mittellinie. Girardin trifft zudem nur die Latte.

Ärgerliches Gegentor

Kurz vor der zweiten Drittelspause befinden sich die Zürcher für einmal vor dem Tor der Seeländer. Ein Schnitzer von Aeschbacher führt dazu, dass ein Dübendorfer ungehindert auf das Tor schiessen kann und unhaltbar versenkt. «Ein ärgerliches Gegentor zu einem undankbaren Zeitpunkt», meint Captain Florin Gerber zur Szene: «Dies steckt man dann doch nicht so einfach weg.» Und trotzdem: «Wir fahren trotz der erneuten Niederlage mit einem positiven Gefühl nach Hause, denn wir erlebten in unserem Team eine konsequente Steigerung sogar während der gesamten Partie.»
Der SC Lyss knüpft auch im letzten Drittel nahtlos an seine Leistung an. Das Team dominiert und erkämpft sich gute Chancen. Sogar im Boxplay hätte es klappen können. Siegenthaler kann sich in der 47. Minute den Puck schnappen und sich an zwei Gegenspielern durchsetzen. Knapp vor dem Tor scheitert auch er aber am sehr starken Zürcher Schlussmann. Dieser muss sich mit Händen und Füssen wehren. Es gelingt ihm aber, weitere Topchancen von Smith und Siegenthaler abzuwehren. Es brennt teilweise lichterloh vor seinem Tor.

Der SC Lyss hat diese Partie zwei Drittel lang dominiert und eigentlich nichts falsch gemacht. Er ist als Einheit aufgetreten, hat konzentriert und beherzt gekämpft und trotzdem sein wohl bestes Spiel der Saison 0:2 verloren. Am Mittwoch empfängt der SC Lyss den bisher ungezwungenen Leader Huttwil in der Seelandhalle. «Diese drei Punkte werden in Lyss bleiben», sagt Florin Geber zuversichtlich. dmb

Ein veritabler Fehlstart gegen Düdingen

Ein veritabler Fehlstart gegen Düdingen
Der SC Lyss hat auch seine fünfte Partie in Serie verloren. Der Seeländer MySports League-Teilnehmer unterlag auf eigenem Eis dem HC Düdingen Bulls nach einem veritablen Fehlstart mit 4:6.
Da passte vorerst wenig zusammen beim SC Lyss im dritten Heimspiel der Saison. Im Startdrittel funktionierten die Automatismen zwischen der Defensive und der Offensive überhaupt nicht, was sich vorab in der Angriffsauslösung bemerkbar machte. Und wenn sich die Verteidiger dann noch ungeschickt anstellen und sich vom Gegner austanzen lassen, dann ist auch ein schneller Rückstand garantiert. 0:2 nach zwanzig Minuten bedeutete: Es kann eigentlich nur noch besser werden.

Mangelndes Selbstvertrauen

Es brauchte eine Überzahlsituation, damit der SC Lyss ins Spiel zurückfinden konnte. Im zweiten Powerplay verwertete Joel Röthlisberger ein geniales Zuspiel von Alexis Valenza zum Anschlusstor. Viel mehr passierte auch im mittleren Abschnitt nicht. Die Partie war irgendwie zerfahren. Die Lysser bemüht, den Schaden nicht noch grösser werden zu lassen, überstanden ihr erstes Boxplay gegen die Freiburger problemlos. Offensiv kam jedoch immer noch sehr wenig. Unterdessen gab jedoch Lyss-Goalie Kevin Geissbühler mit guten Paraden seinen Farben den nötigen Rückhalt, obschon auch er nicht verhindern konnte, dass Düdingen noch im Mitteldrittel erneut den Zweitore-Vorsprung wiederherstellen konnte. Was würde im Schlussabschnitt noch drinliegen? Grosses Selbstvertrauen zeigten die Gastgeber weiterhin nicht. Würden die Seeländer ihre technische und auch spielerische Überlegenheit trotzdem endlich ummünzen können? Der SC Lyss kam tatsächlich nochmals heran. Siegenthaler versenkte die Scheibe im Fallen zum 2:3-Anschluss. Die Gäste reagierten sofort, trafen in der 47. Minute jedoch nur die Torumrandung. Als in der 53. Minute der erneut Zweitore-Rückstand Tatsache wurde, schien die Partie definitiv gelaufen, zumal man bei den Lysser hängende Köpfe feststellen konnte. In doppelter Überzahl, Goalie Geissbühler hatte seinen Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen, klappte es dann doch nochmals und Bruno Blatter erzielte sein erstes Saisontor. Allerdings hatte Düdingen in der Zwischenzeit seinen fünften Treffer erzielt. So blieb ein eher ernüchterndes Fazit dieses Spiels, obschon Colin Minder in der Schlussminute in doppelter Unterzahl noch einen Shorthander realisierte. dmb

Eigenfehler kosten mögliche Punkte

Eigenfehler kosten mögliche Punkte
Drritte Niederlage für den SC Lyss in Serie. Der MSL-Teilnehmer aus dem Seeland verliert auswärts in Bülach nach zu vielen Strafen mit 3:5.
Vor Wochenfrist hatte der SCL in Huttwil noch sang- und klanglos mit 0:7 verloren, am Mittwoch musste man nach grossen Fortschritten im spielerischen Bereich, in Thun erst in der Overtime die Segel streichen. In Bülach sollte dem Team von Trainer Serge Meyer eigentlich der Befreiungsschlag gelingen.

Es ging daneben, auch wenn Lyss bereits nach 46 Sekunden in Führung gelang: Smith verwertet einen Rebound im zweiten Versuch. Danach war es mit der Herrlichkeit jedoch vorerst mal vorbei. Vier kleine Bankstrafen warfen die Seeländer nicht nur zurück, man lud den Gegner geradezu zum Toreschiessen auf. Diese wussten ihre Chance aber vorerst auch nicht zu packen und zeigten drei schlechte Powerplays. Erst in der 17. Minute gelingt Bülach den Ausgleich. Trotzdem geht Lyss noch im Startdrittel erneut in Führung. Nach einem schwachen ersten Drittel mit vielen Fehlpässen und individuellen Fehlern, ging es im Mitteldrittel ähnlich weiter. «Zu viele Eigenfehler sind uns zum Verhängnis geworden», so Bruno Blatter. Man habe unkonzentriert und fahrlässig agiert. Trotzdem vermochte Lyss einen Zweitore-Rückstand bis zur 43. Minute auf 3:3 auszugleichen. Dann war es endgültig mit der Herrlichkeit vorbei. Nach einem weiteren Powerplay-Treffer neun Minuten vor Schluss zum 5:3, liessen sich die Bülacher die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und schaukelten die drei Punkte trocken nach Hause.
«Das ist überhaupt nicht optimal verlaufen», musste Serge Meyer zugeben. Wenn man gleich drei dumme Fehler macht und dem Gegner auf den Stock spielt, kann man nicht gewinnen.» Obwohl der SC Lyss vorab technisch die bessere Mannschaft war, musste er nach zu vielen Ungenauigkeiten, Fehlpässen und unnötigen Geschenken an den Gegner punktelos die Heimreise antreten. dmb

Revanche in Thun teilweise gelungen

Revanche in Thun teilweise gelungen
In einem spannenden, schnellen und ausgeglichenen Spiel gewinnt der EHC Thun in der Overtime mit 5:4. Die Seeländer zeigten in Thun eine beherzte und kämpferisch starke Leistung. Für die Thuner war es der erste Punkteverlust in dieser Meisterschaft.
Die Fragen, die sich vor dem vierten Saisonspiel in Thun stellten: Würde dem SC Lyss nach der Heimniederlage vor Wochenfrist die Revanche gelingen, oder noch wichtiger, würde sich die Lysser Torblockade lösen, die beim 0:7 in Huttwil Tatsache geworden war. Das erste Drittel im Grabengut gestaltete sich erneut sehr ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Berner Oberländer. Das Schenk-Team ging denn auch in der 13. Minute verdient in Führung. Der SC Lyss trug seine Angriffe noch zu überhastet vor, konnte sich jedoch gegen Ende des Startdrittels immer mehr Spielanteile erkämpfen. Die Lysser gaben ihren Kampf auch nicht auf, als Thun im Mitteldrittel schnell mit 2:0 in Führung ging. Nach 25 Minuten war es endlich wieder soweit: Lennart Siegenthaler brach mit dem Anschlusstor den Bann.

Zwei Shorthander

Hoffnung und grosse Freude beim SCL schliesslich zur Spielhälfte: Florin Gerber zieht in Unterzahl über die rechte Seite aus dem eigenen Drittel, lässt zwei Gegner vor dem Tor stehen und schiebt flach zum Shorthander ein. Doch die Gastgeber, erneut mit drei Spielern vom Partnerteam Visp agierend, holen sich den Vorsprung mit einem Bully-Goal zurück. Lyss-Goalie Geissbühler war dabei die Sicht verdeckt. Der SC Lyss zeigte an diesem Abend jedoch viel Kampfgeist und gute Moral. Darum blieb das Spielgeschehen vor 433 Zuschauern auch im letzten Abschnitt stets offen. Nur 19 Sekunden auf dem Eis und Lyss gleicht das spannende Geschehen aus. Thomas Devevres erzielt sein ersten Saisontor im Lysser Dress. Doch wieder kommt die Thuner Antwort und den Oberländern gelingt nun nach einem Bully ebenfalls ein Shorthander. Die Entscheidung? Nein, denn Lyss gibt nicht auf und als Gerber von hinter dem Tor aus Siegenthaler einsetzt, heisst es 4:4. Sekunden vor Schluss hat Siegenthaler das Game Winning Goal auf dem Stock. Entschieden werden muss die Partie jedoch in der Overtime. Dort sind die Lysser vorerst in Unterzahl und kassieren prompt nach 69 Sekunden das entscheidende Tor. dmb

Schwarzer Samstag für den SC Lyss

Schwarzer Samstag für den SC Lyss
Dem SC Lyss ist die Auswärtspartie in Huttwil resultatmässig total misslungen. Gegen den Leader musste der Seeländer MySports League-Vertreter mit einer 0:7-Packung vom Eis.
Es war keineswegs der Fall, dass der SC Lyss bei Hockey Huttwil einfach chancenlos gewesen wäre. Doch dem Team von Trainer Daniel Bieri gelingt momentan fast alles: «Ich hoffe doch, dass Hockey Huttwil momentan begeistert. Es ist harte Arbeit, die aktuell gut umgesetzt wird», so der Coach. Sein Team habe auf hohem Level mit viel Tempo gespielt. «Vollgas-Hockey war meine Devise. Dies hat zwar im Startdrittel noch nicht so gut geklappt. Vorerst agierten wir zu überhastet und erst im Verlauf der Partie haben wir den Gegner immer besser kontrolliert und uns damit selbst belohnt.»

Zelebriertes Hockey

Die Oberaargauer haben genau so gespielt, wie es der SC Lyss eigentlich umsetzen wollte. Sie überzeugten auf der ganzen Linie als Mannschaft. Michael Trüssel, selbst zweifacher Torschütze, sah es so: «Wir zelebrierten Hockey als Mannschaft. Nicht allein die sieben erzielten Tore zählen, sondern dass wir heute zu Null gespielt haben.» Tatsächlich war die Huttwiler Defensive an diesem Abend für die Seeländer ein schier unüberwindbares Bollwerk. Ihre Angriffsbemühungen wurden im gegnerischen Drittel stets souverän umgehend unterbunden. Schüsse aufs Tor von Goalie Lukas Gasser waren Mangelware. Und trotzdem gab es auch positive Anzeichen bei den Gästen. So arbeitete der erst 17-jährige Janis Schmid in der Defensive mit viel Einsatz und drängte sich für kommende Partien auf. Der SC Lyss schaffte jedoch nicht, was der Gegner vorzeigte: Das Zusammenspiel eines gesamten Blocks während der Eiszeit.

Wieder gegen Thun

Natürlich ist die Saison noch sehr jung und der SC Lyss hat mit dem Heimsieg über den EHC Chur und auch im Spiel gegen den EHC Thun vielversprechende, sehr gute Ansätze gezeigt. Einen schwarzen Samstag kann man immer einziehen, zumal den Huttwilern, notabene im schwarzen Dress, im Moment schier alles gelingt und das Team mit drei Siegen aus drei Spielen Tabellenführer ist. Der SC Lyss dürfte seine Lehren aus dieser Partie gezogen haben und bereits am Mittwoch wieder ganz anders auftreten. Der Gegner heisst dann erneut EHC Thun. Gegen die Berner Oberländer agierte man in der Seelandhalle trotz einer Niederlage auf Augenhöhe. Revanche ist angesagt und das Team von Trainer Serge Meyer weiss spätestens seit Samstag, wie man es nicht machen sollte.
Daniel Martiny

Lyss verliert erstes Berner Derby

Lyss verliert erstes Berner Derby
In einem intensiven und schnellen Berner Derby ist der SC Lyss auf eigenem Eis gegen den EHC Thun unterlegen. Das Team von Serge Meyer gestaltete zwei Drittel ausgeglichen, musste jedoch mit einer 2:6-Niederlage vom Eis.
Mit dem SC Lyss und dem EHC Thun sind zwei Teams zum ersten Berner Derby der Saison aufeinandergetroffen, die beide ihr Startspiel erfolgreich gemeistert hatte. In einem von Beginn an rassigen und körperbetonten Spiel, behielten die Berner Oberländer im Startdrittel knapp die Oberhand. Die erste Chance gehörte zwar durch Alexis Valenzia dem SC Lyss, doch Goalie Kevin Geissbühler stand öfters mal im Mittelpunkt und rettete vorerst das 0:0. Die dritte Thuner Sturmlinie sorgte nach elf Minuten für den ersten Treffer. Fabian Boss lancierte auf der linken Seite seinen Sturmpartner Dominik Gyger, der sogleich abzog und das 0:1 realisierte. Der EHC Thun agierte in der Seelandhalle erstmals mit dem Lysser Roman Messerli in der Startformation. Zudem wurden die Thuner von vier Akteuren ihres Partnerteams EHC Visp merklich verstärkt.

Gerber mit dem wichtigen Ausgleich

Die Lysser erschienen mit frischem Elan und mehr Siegeswillen zum zweiten Drittel auf dem Eis. Die erste Torchance wurde, nach einer vorerst unübersichtlichen Situation vor dem Thuner Goalie, denn auch gleich zum Ausgleich genutzt. Jonathan Oliveira-Aeby stocherte den Puck über die Linie. Doch auch wenn das Lysser Powerplay nun effektiv aufgezogen werden konnte und vermehrt die Zweikämpfe gewonnen wurden, zog erneut der Gastgeber in Front. Geissbühler musste einen Schuss in die tiefe linke untere Ecke passieren lassen. Der überaus wichtige Ausgleich zu diesem Zeitpunkt gelang dann Captain Florin Gerber, der per überraschendem Handgelenkschuss zum 2:2 versenkte.

Doppelschlag innert 15 Sekunden

Im letzten Spielabschnitt spielten die Thuner all ihre Trümpfe aus. Vorerst scheiterte Pascal Rossel noch per Penalty. Eine gute Minute später zogen die Berner Oberländer auf 2:4 davon. Innert nur 15 Sekunden gelang durch Weber und Gyger ein Doppelschlag. Zehn Spielminuten blieben. Würde der SC Lyss auf den Rückstand noch reagieren können? Im nachfolgenden Powerplay traf Gauthier Girardin nur die Torumrandung. Die Thuner liessen nichts mehr anbrennen und brachten ihren Vorsprung problemlos über die Zeit. Mehr noch: Sie erzielten noch zwei weitere Treffer zum doch zu hohen 2:6. Mit dem Team von Trainer Christoph Schenk siegte an diesem Abend jene Mannschaft mit mehr Spielwitz. Doch es war schon letzte Saison der Fall, dass sich diese beiden Mannschaften in diesem Duell nichts schenken und vorab ihre Auswärtspartien siegreich zu gestalten wissen. dmb

DERBY!

DERBY!
Am Mittwoch kommt es zum ersten Kantonsderby. Der EHC Thun ist zu Gast in der Seelandhalle. Anpfiff des Spiels gegen die Oberländer, welche im ersten Match auswärts den EHC Basel mit 4:2 bodigen konnten, ist 19.45 Uhr.
Kommt ALLE in die Seelandhalle und unterstützt die Lysser Truppe! Nach den starken Auftritten der beiden Teams in der ersten Runde, verspricht dieses Derby zwischen Lyss und Thun einiges!

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