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Im Kampf um den Playoff-Platz bleibt es spannend

Im Kampf um den Playoff-Platz bleibt es spannend
Im letzten Heimspiel der Regular Season hat es der SC Lyss verpasst, die Qualifikation zu den Playoffs sicherzustellen. Erstmals in dieser Saison unterlag man dem direkten Konkurrenten HCV Martigny. Lyss verlor mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1)
Martigny gelang ein Start nach Mass noch etwas mehr als einer Minute bezwang der ehemalige Lausanne-Stürmer Lee Roberts Lyss-Goalie Matteo Maruccia. Rund acht Minuten später folgte schon der zweite Treffer. Wieder gelang Martigny ein perfekter Spielzug, der erneut mit einem sehenswerten Treffer abgeschlossen wurde.

In der Folge wogte das Spiel hin und her. Auf beiden Seiten wurde viel gelaufen und gut kombiniert. In der 23. Minute gelang Dario Struchen der Anschlusstreffer. Ab diesem Moment hatte der SC Lyss sogar leichte Vorteile, doch der Puck wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. Kurz vor Schluss gelang Martigny in diesem rasanten aber sehr fairen Spiel vor 453 Zuschauern der erlösende Treffer ins nunmehr leere Lysser Tor.

Als beste Spieler wurden die Torschützen Dario Struchen und Lee Roberts susgewählt. Übergeben wurden die Preise durch Fritz Minder von Adria Mobil Schweiz in Worben.

Am Samstag ist der SC Lyss nun zu Gast in Huttwil, am Mittwoch folgt das Auswärtsspiel bei Wiki-Münsingen. Lyss hat vor den letzten zwei Spielen der regular Season noch zwei Punkte Vorsprung auf das neuntplatzierte Düdingen. Es bleibt also weiterhin spannend im Kampf um die Playoffs.

"Wir müssen in die Zusatzrunde"

"Wir müssen in die Zusatzrunde"
Nichts wurde aus einer vorzeitigen Qualifikation für die Playoffs. Der SC Lyss verliert in Thun mit 2:5. Drei Runden vor Schluss benötigen die Seeländer zumindest noch einen Sieg, damit die Playoffs Realität werden.
Vier Spiele in sieben Tagen: Ein recht happiges Programm für den SC Lyss, der in diesen Partien fünf Punkte holte (Ein Sieg und zwei Punkte in der Overtime). Zu wenig, um sich bereits definitiv für die Playoffs qualifizieren zu können. Nach der zweiten Niederlage gegen die Berner Oberländer ist der Vorsprung auf die auf Platz neun liegenden Düdinger Bulls auf vier Punkte geschrumpft. Das Restprogramm der Seeländer: Am Mittwoch auf eigenem Eis gegen den Direktkonkurrenten Martigny, dann noch auswärts in Huttwil und bei Wiki-Münsingen. Sieben Vereine kämpfen noch um die drei zu vergebenen Playoff-Plätze. Dübendorf hat dabei ganz klar die beste Ausgangslage vor Martigny, Lyss und Arosa. Vorab Düdingen und auch Chur dürfen aber mit einem geringen Rückstand noch nicht abgeschrieben werden.

Nur 16 Akteure im Aufgebot

Mit nur noch 16 fitten Akteuren reisten die Seeländer ins Berner Oberland. «Corona und das strenge Programm haben ihren Tribut gefordert», meinte Lyss-Trainer Serge Meyer. Und trotzdem habe man dem Gegner gut Paroli geboten. Tatsächlich gingen die Gäste aus dem Seeland im Thuner Grabengut 2:0 in Führung. Kaj Leuenberger hatte mit seinem ersten Tor nach seiner Rückkehr kurz vor der ersten Pause getroffen. Und der SC Lyss spielte auch im Mitteldrittel gut mit und war bis zur Spielhälfte die bessere Mannschaft. Verdient auch die 2:0-Führung durch Girardin in der 30. Minute. Danach folgte jedoch der schon fast unerklärliche Cut: «Wenn man 2:0 in Führung liegt, muss man den Match nach Hause bringen», so Serge Meyer. Diskussionslos sei das letzte Drittel abgelaufen: Da sei Thun die klar bessere Mannschaft gewesen. «Wir waren in den letzten 20 Minuten völlig von der Rolle und hatten gar nichts mehr entgegenzusetzen.» In der Tat nutzen nun die Gastgeber fast jede der sich bietenden Chancen zum Torerfolg und bezwangen Lyss-Goalie Maruccia noch zwei Mal. Das Schlussresultat von 5:2 fiel eine Minute vor der Schlusssirene per Empty-Netter ins verlassene Lysser Gehäuse.

Gratis-Eintritt am Mittwoch

Der SC Lyss belegt im Klassement weiterhin Rang sieben. «Jetzt wird es schwierig und wir müssen in die Extrarunde. In unserer momentanen Verfassung Punkte zu holen, wird kaum einfach, ist aber obligatorisch», ergänzt der Trainer. Vorentscheidend könnte das letzte Lysser Heimspiel in der Regular Season am Mittwoch gegen den HCV Martigny werden. Um dem Team die nötige lautstarke Unterstützung zu bieten, hat der Verein beschlossen, am Mittwoch Gratis Eintritt zu gewähren. Die drei bisherigen Begegnungen gegen Martigny hat Lyss alle in der Overtime gewonnen. Mit einem weiteren Punktezuwachs wäre man dann quasi schon auf der sicheren Seite.

Daniel Martiny

Knapper, aber verdienter Sieg

Knapper, aber verdienter Sieg
Der SC Lyss hat sein MSL-Nachtragsspiel gegen Wiki-Münsingen mit 2:1 knapp zu seinen Gunsten entschieden. Damit ist dem Meyer-Team ein wichtiger Schritt Richtung Playoffs gelungen. Der Abstand zu Rang neun beträgt neu sechs Zähler.
Nach drei Partien ohne Sieg war der Druck auf den SC Lyss in den nächsten Tagen nicht kleiner geworden. Der Kampf um einen Playoff-Platz spitzte sich immer weiter zu. Im Nachtragsspiel gegen Wiki-Münsingen resultierte nun der budgetierte 2:1-Sieg. Dass die Aufgabe gegen die Berner unter den aktuellen Umständen nicht einfach würde, war klar. Die Lysser bemühten sich denn aber auch von Beginn an, die Partie in die gewünschte Richtung zu lenken. Doch die Powerplay-Situationen konnten erneut nicht verwertet werden. Dafür zeigte Captain Florin Gerber beim 1:0 in der zwölften Minute seine ganze Klasse, indem er ein Zuspiel von Prysi und dem reaktivierten Kaj Leuenberger unhaltbar versenkte. Bereits im Mitteldrittel kehrte jedoch das alte Problem zurück: Erneut wurden die besten Chancen versiebt. Eine regelrechte Einladung für die Gäste aus dem Aaretal, die in der 25. Minute zum Ausgleich kamen. Kenneth Graf sorgte in der 45. Minute für das Ende der Torflaute. Mit seinem erst zweiten Saisontor erzielte der Verteidiger das 2:1. Mit weiteren Strafen schwächten sich die Münsinger in den Schlussminuten selbst. Lyss konnte den knappen, aber verdienten Sieg ins Trockene bringen.

Bereits heute geht es für den SC Lyss in der Meisterschaft weiter. Das Team gastiert in Thun. Revanche für die Niederlage nach Penaltyschiessen vom Mittwoch ist angesagt. dmb

Lyss holt sich im Derby nur einen Punkt

Lyss holt sich im Derby nur einen Punkt
Spannung pur in der Seelandhalle im wichtigen MSL-Spiel gegen den EHC Thun. In einem Spiel auf Messers Schneide siegten die Berner Oberländer nach der Overtime im Penaltyschiessen mit 3:2.
Fünf Partien sind in der Regular Season für den SC Lyss noch zu bestreiten und zwischen Rang sechs und Rang 11 weisen die involvierten Teams nur fünf Punkte Differenz auf. Das wichtige Spiel gegen den EHC Thun nahm für die Lysser zu Beginn einen ungünstigen Verlauf, musste das Meyer-Team im ersten Drittel zwei Gegentreffer hinnehmen und konnte seinerseits die eigenen Torchancen nicht nutzen. Irgendwie schienen die Lysser regelrecht von einer Torblockade verfolgt. Möglichkeiten, das Skore zu eröffnen, waren zweifelsohne vorhanden. Es fehlte einzig am nötigen Abschlussglück und an der Kaltblütigkeit.
Wende durch Stockie
Grosses Aufatmen der 333 Zuschauer darum in der Seelandhalle, als Asthon Stockie das Anschlusstor erzielte. 37 Minuten lang hatte das Heimteam darauf warten müssen. Die Spannung wuchs in der Folge von Minute zu Minute. Würde dem SC Lyss nun tatsächlich der Ausgleich gelingen und der Ausgang des Matchs in der Folge total offen sein? Verständlicherweise machte sich in den folgenden Aktionen auch eine gewisse Nervosität bemerkbar. Es ging vor eigenem Publikum um zu viel. Beide Mannschaften legten nun ihr Hauptaugenmerk auf eine gesicherte Defensive. Die Berner Oberländer weiterhin mit dem Vorteil, noch mit einem Treffer in Führung zu liegen. Lyss wittere seine Chance, als Reymondin zehn Minuten vor Schluss die Strafbank aufsuchen musste. Im Powerplay fiel zwar kein Tor, doch Sekunden danach gelang Verteidiger Silvan Aebi auf Pass von Stockie tatsächlich der nun verdiente Ausgleich. Noch blieben sechs Spielminuten und Lyss sollte nochmals zu einem Überzahlspiel kommen. Ohne Erfolg: Einmal mehr musste die Overtime die spannende Affiche entscheiden. Und auch dort kam es zu keinen weiteren Treffern. Im Penaltyschiessen behielt der EHC Thun das bessere Ende für sich. Im 18 Penalty fiel die Entscheidung. Für Lyss hatte nur Kaj Leuenberger getroffen, für Thun Bärtschi und Brand. Bereits am kommenden Samstag wird es im Thuner Grabengut zur Revanche kommen. Weiter geht es für den SC Lyss bereits am Freitag mit dem Nachtragsspiel gegen Wiki-Münsingen.

Quelle: BT/Daniel Martiny

Der SC Lyss macht es spannend

Der SC Lyss macht es spannend
Der SC Lyss hat das «Sechspunktespiel» gegen die Düdingen Bulls in der Verlängerung mit 3:4 verloren. Dabei hatte das Meyer-Team bis zur 35. Minute mit 3:1 in Führung gelegen. Lyss unterlag erstmals in dieser Saison in der Overtime.
Nur einen Zähler für den Seeländer MS-League-Vertreter SC Lyss im Spiel gegen den direkten Playoff-Konkurrenten HC Düdingen. Mit einem Sieg hätte der SC Lyss den Gegner um sieben Punkte distanzieren können, nach der Niederlage sind es nur noch deren drei Zähler. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung noch auf das neuntplatzierte Chur. Achtmal hatten die Lysser in der laufenden Saison eine Partie in der Overtime zu ihren Gunsten entschieden, die Serie nahm diesmal aber ein Ende.

Gute Reaktion zum Start
In Düdingen entwickelte sich eine etwas zähe, aber keineswegs unattraktive Partie. Die Gastgeber gingen früh in Führung. Danach folgte jedoch bereits die beste Lysser Phase: Struchen vermochte rasch auszugleichen und Siegenthaler schoss seine Farben nur 27 Sekunden später gar in Führung. Diese Führung vermochte Verteidiger Furrer mit seinem zweiten Saisontor zur Spielhälfte sogar noch auszubauen. 3:1 für den SC Lyss, der Sieg schien geebnet und ein weiterer Schritt Richtung Playoff-Teilnahme gemacht. Die Düdinger mit dem Ex-Lysser-Publikumsliebling Bruno Blatter, wollten ihrerseits den momentanen Playoff-Platz mit allen Mitteln verteidigen und intensivierten ihre Bemühungen in der Folge offensichtlich. Der Ausgleich gelang den Freiburgern in der 48. Minute. Danach wog die Partie hin und her, beide Teams scheiterten mehrmals knapp an der Entscheidung, es musste jedoch die Overtime entscheiden. Dort gingen die Lysser natürlich als Favorit an den Start, hatten sie doch bisher sämtliche möglichen Zusatzpunkte in dieser Spielzeit ergattert. Doch wie erwähnt nimmt jede Serie einmal sein Ende. In der 62. Minute machte Antoine Maillard den Lyssern einen Strich durch die Rechnung und realisierte das umjubelte 4:3. Der SC Lyss trifft nun diese Woche gleich zweimal auf den EHC Thun. Zudem steht am Freitag noch die Nachtragspartie gegen Wiki-Münsingen auf dem Programm.

Quelle: BT / Daniel Martiny

Absage Spiel vs. Wiki 26.1.2022

Absage Spiel vs. Wiki 26.1.2022
Die Aarethaler beklagen seit dem 11. Januar über 20 positive Covid Fälle.
Ersatztermin ist Freitag, 4.2.22 / 20:15 in Lyss.

Wenig Wettkampfglück gegen Huttwil

Wenig Wettkampfglück gegen Huttwil
Der SC Lyss hat sein wegweisendes Heimspiel gegen Hockey Huttwil knapp mit 1:2 verloren. Im Berner Derby kam es zu vielen Torchancen, die beiden stark aufspielenden Goalies machten jedoch viele Chancen zunichte. Lyss muss damit weiter um die Playoff-Qualifikation zittern.
Was der SC Lyss in der Seelandhalle den über 300 Zuschauern gegen Huttwil zeigte, gehörte trotz der knappen Niederlage zu den besseren Leistungen dieser Saison. Das Berner Derby wogte über 60 Minuten hin und her: Im Mittelpunkt stets die Torhüter beider Teams. Denn auch wenn das erste Tor erst nach 24 Minuten fiel, langweilig war es in Lyss keineswegs. Doch einmal mehr zeigte der Lysser Schlussmann Matteo Maruccia seine herausragende Form. Was auf seinen Kasten kam, wurde vorerst zur sicheren Beute des Goalies. Und weil sein Gegenüber Siro Nicola Wyss ebenfalls in allen Belangen glänzte, fielen insgesamt nur drei Tore.

Das grössere Wettkampfglück
Hockey Huttwil hatte seit über 30 Tagen keinen Ernstkampf mehr bestritten. Die letzten drei Spiele mussten alle verschoben werden. Die Mannschaft von Coach Daniel Bieri löste die sehr schwierige Aufgabe in Lyss jedoch souverän, weil auch in taktischer Hinsicht clever. Den nicht unverdienten, jedoch etwas glücklichen Sieg, erkämpften sich die Huttwiler in der Schlussphase dank grösserem Wettkampfglück. Die Spannung knisterte in der Eishalle im letzten Abschnitt förmlich. Lyss stand mehrmals nahe am Ausgleich. Die Entscheidung brachte letztlich ein unglücklich und für Matteo Maruccia unhaltbar abgelenkter Puck zum 0:2. Lyss setzte in den letzten drei Minuten trotzdem nochmals alles auf die Karte Offensive. Trainer Serge Meyer ersetzte im Powerplay seinen Goalie durch einen sechsten Feldspieler und tatsächlich gelang Michael Maurer in der 58. Minute der Anschlusstreffer. Das 2:2 lag danach förmlich in der Luft und hätte Huttwils Goalie die zahlreichen Lysser Abschlüsse nicht derart gut pariert, wäre der Ausgleich möglich gewesen.

Der Blick auf die Rangliste
Der SC Lyss bleibt damit auf seinen 37 Punkten auf Rang sieben sitzen. Gleich viele Zähler haben auch Thun und Arosa auf dem Konto. Martigny, mit 32 Punkten auf Rang acht, wird wohl zusammen mit Düdingen zum härtesten Widersacher in den kommenden Partien. Die Walliser haben noch zwei Partien weniger ausgetragen als die Seeländer. Düdingen auf Rang neun, weist 33 Punkte auf. So lange aber nicht alle Partien in dieser Meisterschaft gespielt sind, wird die Tabelle nach Punkten pro Spiel errechnet. So gesehen ist noch vieles möglich. Die Belastung in den verbleibenden Spielen bleibt also hoch. Umso wichtiger, dass die Mannschaft möglichst vollzählig antreten kann. Lyss beklagt jedoch aktuell mehrere verletzte Verteidiger. Als defensiv wertvolle Hilfe erwies sich bereits in dieser Partie die Verpflichtung des 19-jährigen Loic Voegeli. Der Verteidiger des U20-Teams von Lausanne hat in Lyss eine B-Lizenz gelöst. In der laufenden Saison konnte der Captain der Lausanner U20 in 32 Spielen bereits 16 Skorerpunkte verbuchen.

Quelle: BT / Daniel Martiny

Erster wichtiger Sieg im neuen Jahr

Erster wichtiger Sieg im neuen Jahr
Der SC Lyss gewinnt in Martigny nach Penaltyschiessen mit 2:3.
Dank dem Treffer von Captain Florin Gerber in numerischer Unterzahl zum 2:2 in der 49. Minute ging die Partie in die Verlängerung. Die Overtime brachte keine Entscheidung in diesem eher aggressivem Spiel. Während die Walliser in der Folge keinen Penalty verwerten konnten, waren beim SC Lyss Girardin und Burgener erfolgreich.
Der SC Lyss konnte sich in Martigny zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um einen Playoff-Platz ergattern. Fünf Punkte Vorsprung weist das Meyer-Team nun auf die Walliser auf, sechs Punkte auf die auf Rang neun liegenden Düdingen Bulls. Bis die zwei Punkte am Samstag im Trockenen waren, benötigte es allerdings in einem etwas aggressivem Spiel viel Geduld und eine defensive Glanzleistung. Der Gegner wurde erst im Penaltyschiessen mit 3:2 bezwungen. Die wichtigste Szene der Partie: Der Shorthander von Captain Florin Gerber in der 49. Minute.

Zum achten Mal in Serie

Der SC Lyss und die Overtime-Siege: Eine Geschichte für sich. Acht Mal mussten die Seeländer in dieser Saison bereits in die Verlängerung und immer ging das Team als Sieger vom Eis. Gegen den HCV Martigny gewann man nun in allen drei bisherigen Begegnungen in der Overtime. Dabei begann die Partie für Lyss sehr vielversprechend. Die frühe Führung von Verteidiger David Prysi bewies, dass die Seeländer von Beginn weg bereit waren. Erst kurz vor der ersten Pause vermochte Martigny den Druck zu erhöhen und verdient auszugleichen. Die erstmalige Führung erzielten die Walliser in Überzahl nach 23 Minuten. Dass die Lysser in dieser Phase nicht höher in Rückstand gerieten, hatten sie ihrem Goalie zu verdanken. «Der beste Mann auf dem Eis. Eine unglaubliche Leistung von Maruccia während der Partie und sogar eine Weltklasse-Leistung im Penaltyschiessen», sagte Trainer Serge Meyer. Und der Goalie selbst meinte: «Wir mussten gegen einen Gegner mit viel Offensivpower defensiv eine solide Leistung zeigen. Ich glaube, wir haben diese Herausforderung ganz gut gemeistert.»

Maruccia hält vier Penaltys

Erstmals im neuen Jahr bei einem Ernstkampf auf dem Eis war der widergenesene Lysser Captain Florin Gerber. Ihm war es vergönnt, in der 49. Minute den entscheidenden Shorthander zum Ausgleich zu erzielen. Die Lysser konnten dieses Unentschieden bis zur Schlusssirene halten, obschon es in den letzten Minuten auf dem Eis noch zu einigen Turbulenzen kam, wobei es auch auf Lysser Seite zwei Hitzköpfe gab, die mit 5-Minuten-, 10-Minutenstrafen und einer Spieldauer-Disziplinarstrafe die eigene Mannschaft schwächten. Tore fielen vorerst keine mehr. Auch nicht in der Verlängerung. Und so schlug erneut die Stunde des 21-jährigen Lyss-Goalies Matteo Maruccia. Er parierte sämtliche Penaltys der Gastgeber, teils mirakulös. Für den SC Lyss trafen Gauthier Girardin und Steve Burgener ins Schwarze und hielten somit den Zusatzpunkt fest.

Quelle: BT / Daniel Martiny

Rückschlag im Kampf um den Playoff-Platz

Rückschlag im Kampf um den Playoff-Platz
Kein Glück zum Jahresstart. Der SC Lyss verliert gegen Düdingen in der Seelandhalle mit 2:4. Zu viele Absenzen und zu viele Strafen führten dazu, dass sich der SC Lyss nach einer 2:0-Führung noch geschlagen geben musste. Am nächsten Mittwoch ist Lyss zu Besuch beim EHC Thun.

Derbysieg zum Jahresabschluss

Derbysieg zum Jahresabschluss
Der SC Lyss gewinnt gegen den Kantonsrivalen Wiki-Münsingen mit 5:1. Somit beenden die Seeländer das Jahr 2021 auf dem fünften Platz.

Das nächste Spiel ist am Samstag, 8. Januar 2022 gegen den HC Düdingen.

Wir wünschen Euch einen tollen Jahresabschluss und frohe Festtage!

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