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Eigenfehler kosten mögliche Punkte

Eigenfehler kosten mögliche Punkte
Drritte Niederlage für den SC Lyss in Serie. Der MSL-Teilnehmer aus dem Seeland verliert auswärts in Bülach nach zu vielen Strafen mit 3:5.
Vor Wochenfrist hatte der SCL in Huttwil noch sang- und klanglos mit 0:7 verloren, am Mittwoch musste man nach grossen Fortschritten im spielerischen Bereich, in Thun erst in der Overtime die Segel streichen. In Bülach sollte dem Team von Trainer Serge Meyer eigentlich der Befreiungsschlag gelingen.

Es ging daneben, auch wenn Lyss bereits nach 46 Sekunden in Führung gelang: Smith verwertet einen Rebound im zweiten Versuch. Danach war es mit der Herrlichkeit jedoch vorerst mal vorbei. Vier kleine Bankstrafen warfen die Seeländer nicht nur zurück, man lud den Gegner geradezu zum Toreschiessen auf. Diese wussten ihre Chance aber vorerst auch nicht zu packen und zeigten drei schlechte Powerplays. Erst in der 17. Minute gelingt Bülach den Ausgleich. Trotzdem geht Lyss noch im Startdrittel erneut in Führung. Nach einem schwachen ersten Drittel mit vielen Fehlpässen und individuellen Fehlern, ging es im Mitteldrittel ähnlich weiter. «Zu viele Eigenfehler sind uns zum Verhängnis geworden», so Bruno Blatter. Man habe unkonzentriert und fahrlässig agiert. Trotzdem vermochte Lyss einen Zweitore-Rückstand bis zur 43. Minute auf 3:3 auszugleichen. Dann war es endgültig mit der Herrlichkeit vorbei. Nach einem weiteren Powerplay-Treffer neun Minuten vor Schluss zum 5:3, liessen sich die Bülacher die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und schaukelten die drei Punkte trocken nach Hause.
«Das ist überhaupt nicht optimal verlaufen», musste Serge Meyer zugeben. Wenn man gleich drei dumme Fehler macht und dem Gegner auf den Stock spielt, kann man nicht gewinnen.» Obwohl der SC Lyss vorab technisch die bessere Mannschaft war, musste er nach zu vielen Ungenauigkeiten, Fehlpässen und unnötigen Geschenken an den Gegner punktelos die Heimreise antreten. dmb

Revanche in Thun teilweise gelungen

Revanche in Thun teilweise gelungen
In einem spannenden, schnellen und ausgeglichenen Spiel gewinnt der EHC Thun in der Overtime mit 5:4. Die Seeländer zeigten in Thun eine beherzte und kämpferisch starke Leistung. Für die Thuner war es der erste Punkteverlust in dieser Meisterschaft.
Die Fragen, die sich vor dem vierten Saisonspiel in Thun stellten: Würde dem SC Lyss nach der Heimniederlage vor Wochenfrist die Revanche gelingen, oder noch wichtiger, würde sich die Lysser Torblockade lösen, die beim 0:7 in Huttwil Tatsache geworden war. Das erste Drittel im Grabengut gestaltete sich erneut sehr ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Berner Oberländer. Das Schenk-Team ging denn auch in der 13. Minute verdient in Führung. Der SC Lyss trug seine Angriffe noch zu überhastet vor, konnte sich jedoch gegen Ende des Startdrittels immer mehr Spielanteile erkämpfen. Die Lysser gaben ihren Kampf auch nicht auf, als Thun im Mitteldrittel schnell mit 2:0 in Führung ging. Nach 25 Minuten war es endlich wieder soweit: Lennart Siegenthaler brach mit dem Anschlusstor den Bann.

Zwei Shorthander

Hoffnung und grosse Freude beim SCL schliesslich zur Spielhälfte: Florin Gerber zieht in Unterzahl über die rechte Seite aus dem eigenen Drittel, lässt zwei Gegner vor dem Tor stehen und schiebt flach zum Shorthander ein. Doch die Gastgeber, erneut mit drei Spielern vom Partnerteam Visp agierend, holen sich den Vorsprung mit einem Bully-Goal zurück. Lyss-Goalie Geissbühler war dabei die Sicht verdeckt. Der SC Lyss zeigte an diesem Abend jedoch viel Kampfgeist und gute Moral. Darum blieb das Spielgeschehen vor 433 Zuschauern auch im letzten Abschnitt stets offen. Nur 19 Sekunden auf dem Eis und Lyss gleicht das spannende Geschehen aus. Thomas Devevres erzielt sein ersten Saisontor im Lysser Dress. Doch wieder kommt die Thuner Antwort und den Oberländern gelingt nun nach einem Bully ebenfalls ein Shorthander. Die Entscheidung? Nein, denn Lyss gibt nicht auf und als Gerber von hinter dem Tor aus Siegenthaler einsetzt, heisst es 4:4. Sekunden vor Schluss hat Siegenthaler das Game Winning Goal auf dem Stock. Entschieden werden muss die Partie jedoch in der Overtime. Dort sind die Lysser vorerst in Unterzahl und kassieren prompt nach 69 Sekunden das entscheidende Tor. dmb

Schwarzer Samstag für den SC Lyss

Schwarzer Samstag für den SC Lyss
Dem SC Lyss ist die Auswärtspartie in Huttwil resultatmässig total misslungen. Gegen den Leader musste der Seeländer MySports League-Vertreter mit einer 0:7-Packung vom Eis.
Es war keineswegs der Fall, dass der SC Lyss bei Hockey Huttwil einfach chancenlos gewesen wäre. Doch dem Team von Trainer Daniel Bieri gelingt momentan fast alles: «Ich hoffe doch, dass Hockey Huttwil momentan begeistert. Es ist harte Arbeit, die aktuell gut umgesetzt wird», so der Coach. Sein Team habe auf hohem Level mit viel Tempo gespielt. «Vollgas-Hockey war meine Devise. Dies hat zwar im Startdrittel noch nicht so gut geklappt. Vorerst agierten wir zu überhastet und erst im Verlauf der Partie haben wir den Gegner immer besser kontrolliert und uns damit selbst belohnt.»

Zelebriertes Hockey

Die Oberaargauer haben genau so gespielt, wie es der SC Lyss eigentlich umsetzen wollte. Sie überzeugten auf der ganzen Linie als Mannschaft. Michael Trüssel, selbst zweifacher Torschütze, sah es so: «Wir zelebrierten Hockey als Mannschaft. Nicht allein die sieben erzielten Tore zählen, sondern dass wir heute zu Null gespielt haben.» Tatsächlich war die Huttwiler Defensive an diesem Abend für die Seeländer ein schier unüberwindbares Bollwerk. Ihre Angriffsbemühungen wurden im gegnerischen Drittel stets souverän umgehend unterbunden. Schüsse aufs Tor von Goalie Lukas Gasser waren Mangelware. Und trotzdem gab es auch positive Anzeichen bei den Gästen. So arbeitete der erst 17-jährige Janis Schmid in der Defensive mit viel Einsatz und drängte sich für kommende Partien auf. Der SC Lyss schaffte jedoch nicht, was der Gegner vorzeigte: Das Zusammenspiel eines gesamten Blocks während der Eiszeit.

Wieder gegen Thun

Natürlich ist die Saison noch sehr jung und der SC Lyss hat mit dem Heimsieg über den EHC Chur und auch im Spiel gegen den EHC Thun vielversprechende, sehr gute Ansätze gezeigt. Einen schwarzen Samstag kann man immer einziehen, zumal den Huttwilern, notabene im schwarzen Dress, im Moment schier alles gelingt und das Team mit drei Siegen aus drei Spielen Tabellenführer ist. Der SC Lyss dürfte seine Lehren aus dieser Partie gezogen haben und bereits am Mittwoch wieder ganz anders auftreten. Der Gegner heisst dann erneut EHC Thun. Gegen die Berner Oberländer agierte man in der Seelandhalle trotz einer Niederlage auf Augenhöhe. Revanche ist angesagt und das Team von Trainer Serge Meyer weiss spätestens seit Samstag, wie man es nicht machen sollte.
Daniel Martiny

Lyss verliert erstes Berner Derby

Lyss verliert erstes Berner Derby
In einem intensiven und schnellen Berner Derby ist der SC Lyss auf eigenem Eis gegen den EHC Thun unterlegen. Das Team von Serge Meyer gestaltete zwei Drittel ausgeglichen, musste jedoch mit einer 2:6-Niederlage vom Eis.
Mit dem SC Lyss und dem EHC Thun sind zwei Teams zum ersten Berner Derby der Saison aufeinandergetroffen, die beide ihr Startspiel erfolgreich gemeistert hatte. In einem von Beginn an rassigen und körperbetonten Spiel, behielten die Berner Oberländer im Startdrittel knapp die Oberhand. Die erste Chance gehörte zwar durch Alexis Valenzia dem SC Lyss, doch Goalie Kevin Geissbühler stand öfters mal im Mittelpunkt und rettete vorerst das 0:0. Die dritte Thuner Sturmlinie sorgte nach elf Minuten für den ersten Treffer. Fabian Boss lancierte auf der linken Seite seinen Sturmpartner Dominik Gyger, der sogleich abzog und das 0:1 realisierte. Der EHC Thun agierte in der Seelandhalle erstmals mit dem Lysser Roman Messerli in der Startformation. Zudem wurden die Thuner von vier Akteuren ihres Partnerteams EHC Visp merklich verstärkt.

Gerber mit dem wichtigen Ausgleich

Die Lysser erschienen mit frischem Elan und mehr Siegeswillen zum zweiten Drittel auf dem Eis. Die erste Torchance wurde, nach einer vorerst unübersichtlichen Situation vor dem Thuner Goalie, denn auch gleich zum Ausgleich genutzt. Jonathan Oliveira-Aeby stocherte den Puck über die Linie. Doch auch wenn das Lysser Powerplay nun effektiv aufgezogen werden konnte und vermehrt die Zweikämpfe gewonnen wurden, zog erneut der Gastgeber in Front. Geissbühler musste einen Schuss in die tiefe linke untere Ecke passieren lassen. Der überaus wichtige Ausgleich zu diesem Zeitpunkt gelang dann Captain Florin Gerber, der per überraschendem Handgelenkschuss zum 2:2 versenkte.

Doppelschlag innert 15 Sekunden

Im letzten Spielabschnitt spielten die Thuner all ihre Trümpfe aus. Vorerst scheiterte Pascal Rossel noch per Penalty. Eine gute Minute später zogen die Berner Oberländer auf 2:4 davon. Innert nur 15 Sekunden gelang durch Weber und Gyger ein Doppelschlag. Zehn Spielminuten blieben. Würde der SC Lyss auf den Rückstand noch reagieren können? Im nachfolgenden Powerplay traf Gauthier Girardin nur die Torumrandung. Die Thuner liessen nichts mehr anbrennen und brachten ihren Vorsprung problemlos über die Zeit. Mehr noch: Sie erzielten noch zwei weitere Treffer zum doch zu hohen 2:6. Mit dem Team von Trainer Christoph Schenk siegte an diesem Abend jene Mannschaft mit mehr Spielwitz. Doch es war schon letzte Saison der Fall, dass sich diese beiden Mannschaften in diesem Duell nichts schenken und vorab ihre Auswärtspartien siegreich zu gestalten wissen. dmb

DERBY!

DERBY!
Am Mittwoch kommt es zum ersten Kantonsderby. Der EHC Thun ist zu Gast in der Seelandhalle. Anpfiff des Spiels gegen die Oberländer, welche im ersten Match auswärts den EHC Basel mit 4:2 bodigen konnten, ist 19.45 Uhr.
Kommt ALLE in die Seelandhalle und unterstützt die Lysser Truppe! Nach den starken Auftritten der beiden Teams in der ersten Runde, verspricht dieses Derby zwischen Lyss und Thun einiges!

Erster Saisonsieg über den EHC Chur

Erster Saisonsieg über den EHC Chur
Der SC Lyss hat das erste Saisonspiel gegen den EHC Chur mit 2:1 gewonnen. Trainer Serge Meyer zeigte sich erleichtert, denn die schlechten Testspielresultate waren nicht spurlos an ihm vorbeigegangen.

Die Lysser gingen mit zwei Spielern mehr auf dem Eis in Führung. Den ersten Abschluss konnte der Churer Goalie noch abwehren, dann landete der Puck bei Smith, der nur noch einzuschieben brauchte. Im letzten Drittel führte der schönste Spielzug der Partie zum zweiten Treffer. Wiederum im Powerplay vollendete Gerber eine schnelle Passfolge zum 2:0. Dass es nochmals spannend wurde, war Churs Sablatnig zu verdanken, der Geissbühler sieben Minuten vor Schluss mit einem Handgelenkschuss überwand.

TESTSPIEL

TESTSPIEL
In einem ausgeglichenen Spiel waren die Gastgeber am Schluss die glücklichere Mannschaft. Düdingen gewinnt gegen Lyss mit 4:2.

In einer Woche geht es dann gegen den EHC Chur richtig los! Meisterschaftsbehinn am Samstag, 19.09. um 17.00 Uhr!

TESTSPIEL

TESTSPIEL
Drei Tore in Unterzahl! Der SC Lyss verliert in Saignelégier im Kanton Jura gegen die Erstligisten von Franches Montagnes mit 5:2.

Der ehemalige SC Lyss Spieler Matthias Von Dach war bei drei Toren der Jurassier beteiligt. Die Lysser haben nun noch zehn Tage bis zum Meisterschaftsbeginn um die richtigen Lehren aus diesem Testspiel zu ziehen.

Jetzt SAISONKARTEN bestellen!

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Am 19. September startet die Meisterschaft der MySports League. Der SC Lyss empfängt am ersten Spieltag den EHC Chur.

Sichern sie sich ihre Plätze so rasch wie möglich via Email: sekretariat@sclyss.ch Aufgrund diverser zusätzlicher Corona bedingter Kosten (zB professionelles Contact Tracing) wird in diesem Jahr ein Zuschlag pro Saisonkarte von 10.- erhoben.

Knappe Niederlage

Knappe Niederlage
Knappe Niederlage im Testspiel gegen Saint Imier.

Die Erstligisten aus dem Berner Jura setzen sich in der Seelandhalle mit 3:2 durch.