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Zwei wichtige Zähler im Kampf um die Playoffs

Zwei wichtige Zähler im Kampf um die Playoffs
Der Seeländer MSL-Teilnehmer SC Lyss ist auf die Erfolgsspur zurückgekehrt. In Seewen konnte das Meyer-Team im Penaltyschiessen zwei Punkte entführen und nach der Overtime mit 3:2 gewinnen.
Dass dieser Sieg nach einer kleinen Durststrecke sehr wichtig war, verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle: Mit diesen zwei Zusatzpunkten bleibt der SC Lyss im Rennen um die Playoff-Plätze natürlich dabei und konnte einen direkten Konkurrenten bezwingen. Bei einer Niederlage wäre man auf den letzten Platz zurückgefallen.

2:0-Führung verspielt

Die Partie in Seewen verlief sehr intensiv und ausgeglichen. «Das Spiel war tatsächlich hart umkämpft und hätte zum Schluss auf beide Seiten kippen können», sagte Lyss-Coach Serge Meyer. Das Mitteldrittel gehörte dabei ganz klar dem SC Lyss. Florin Gerber und Bruno Blatter hatten die Seeländer 2:0 in Führung geschossen. «Eine Führung, die wir eigentlich nicht mehr aus der Hand hätten geben dürfen», so Florin Gerber. Seewen kehrte aber ganz stark für das letzte Drittel aufs Eis zurück und setzte alles auf die Karte Offensive. Der Ausgleich war denn auch nicht unverdient. «Wir agierten vielleicht zu passiv und bekamen Nervenflattern», ergänzte Gerber. In der Verlängerung hätten beide Teams mit einigen Chancen den Zusatzpunkt ergattern können. «Wir behielten das bessere Ende für uns, auch dank einer sehr guten Leistung unseres Goalies», sagte Serge Meyer. Der SC Lyss setzte sich schliesslich im Penaltyschiessen durch. Dank guten Saves und Lennart Siegenthaler, der sowohl den Dritten als auch den entscheidenden sechsten Penalty verwertete. In der Meisterschaft geht es nun in einer Woche gegen den EHC Chur weiter. Am Mittwoch steht die Cup-Qualifikation in der Seelandhalle gegen den EHC Thun auf dem Programm. Für den SC Lyss ein wichtiger Termin, will man doch im Cup-Wettbewerb unbedingt dabeibleiben. «Es wird erneut zu einem hart umkämpften Spiel zwischen zwei ebenbürtigen Teams kommen», ist Florin Gerber überzeugt. Darum lege man den Fokus ab sofort auf diesen wichtigen Cup-Fight. dmb

Lyss unterliegt dem Walliser Tabellenführer

Lyss unterliegt dem Walliser Tabellenführer
Der SC Lyss macht als Aufsteiger weitere Fortschritte: Auch wenn der Seeländer MySports League-Vertreter gegen das Spitzenteam HCV Martigny mit 0:4 auf eigenem Eis verloren hat, das Team von Trainer Serge Meyer beweist Spiel um Spiel, dass es in dieser Liga die Playoff- Teilnahme schaffen kann.
Natürlich ist es nicht von Vorteil, wenn man vier Partien in Serie verliert und in den letzten zwei Spielen nur einen Torerfolg bejubeln kann. Doch die Seeländer sind längstens in der Liga angekommen. Gegen die Walliser verlor man vor Monatsfrist noch deutlich. Nun bietet man selbst dem Leader bestens Paroli, bleibt die ersten 22 Minuten ohne Gegentreffer, hält das Spiel offen und vor allem: zeigt eine extrem gute kämpferische Leistung. In diesem schnellen und intensiven Spiel besitzen die Gastgeber durchaus ihre Torchancen, scheitern jedoch an der routinierten Walliser Defensive. Die Partie bleibt dank starken Lyssern stets spannend und ein Tor hätte womöglich das ganze Spiel auf den Kopf gestellt. Es sollte nicht sein. Noch nicht, denn mit einer solchen Einstellung und einer ähnlichen Leistung wird das Meyer-Team gegen jene Mannschaften aus ihrem Tabellenbereich bestimmt wieder punkten. Die nächste Möglichkeit bietet sich am Samstag in Seewen. Gefragt sind dann vorab mal wieder mehr Lysser Torerfolge. dmb

Lyss – Martigny 1:4 (0:0, 0:2, 1:2)
Seelandhalle. – 399 Zuschauer. – SR Ruprecht; Duc, Binnebeek.
Tore: 22. Gaillard (Macquat, Vodoz) 0:1. 31. Jaquet (Vermeille, Merola, Ausschluss Girardin) 0:2. 50. Delessert (Lahache, Sammali) 0:3. 58. Lahache (Lyss ohne Goalie) 0:4. 59. Girardin 1:4
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Lyss, 2-mal 2 Minuten gegen Martigny.
SC Lyss: Geissbühler; Röthlisberger, Graf; Ryf, Wieszinski; Suleski, Schwegler; Wüthrich; Mattioni, Siegenthaler, Struchen; Von Dach, Minder, Blaser; Gerber, Girardin, Schmid; Delémont, Blatter, Kovac.

Lyss unterliegt trotz heroischem Kampf

Lyss unterliegt trotz heroischem Kampf

Der SC Lyss musste in Bülach mit einer klaren 0:4-Niederlage vom Eis. Gegenüber dem Hinspiel vor vierzehn Tagen in Lyss waren jedoch Fortschritte unverkennbar.

Mit 2:5 hatte der Seeländer MSL-Teilnehmer SC Lyss vor zwei Wochen sein Heimspiel gegen den EHC Bülach verloren und war dabei quasi chancenlos geblieben. In Bülach kam es nun zur Revanche, die jedoch ebenfalls verloren ging. Beim 0:4 sah man jedoch einen ganz anderen SC Lyss, der kämpferisch sogar überzeugte. «Schade ist unser Konzept nicht aufgegangen», meinte Lyss-Coach Serge Meyer. Das erste Gegentor sei nach einem individuellen Fehler gefallen und danach sei es bereits schwierig geworden, gegen ein Top-Team wie Bülach bestehen zu können. «Wir sind defensiv absolut solid gestartet. Erst beim 0:2 waren wir nicht mehr so gut organisiert», meinte der Coach, der mit einem frühen Timeout ein Zeichen setzen wollte. In der Tat hielt der SC Lyss weiter gut mit, sah sich jedoch hauptsächlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. «Wir haben nach der Niederlage auf eigenem Eis tatsächlich unsere Lehren gezogen», sagte Captain Florin Gerber. Doch wenn man die Tore vorne nicht mache, habe man gegen eine Topmannschaft wie gegen die drittplatzierten Zürcher kaum mehr Chancen. Die beiden Treffer zum 0:3 und zum 0:4 kassierten die Seeländer erst in den Schlussminuten. Das Spiel hätte bis dahin immer noch drehen können.

Am Mittwoch gegen Martigny

Nächster Gegner ist nun Martigny. Das Spitzenteam aus dem Wallis hat zuletzt ebenfalls drei von vier Partien verloren und musste die Leaderposition abgeben. In der Seelandhalle wird Martigny am Mittwoch trotzdem Favorit sein. «Wir müssen gegen jene Teams aus unserer Region die Punkte holen, versuchen aber unser Möglichstes», meint Serge Meyer. Und Captain Geber ergänzt: «Wir müssen genau gleich weiterspielen wie bisher und der Erfolg wird sich wiedereinstellen. Wenn wir unser Konzept gut umsetzen, werden wir auch erneut Punkte gewinnen.» dmb

Thun gelingt eindrückliche Revanche

Thun gelingt eindrückliche Revanche
Dem SC Lyss ist es nicht geglückt, einen direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz weiter zu distanzieren. Gegen die Berner Oberländer setzte es für den MySports-League-Aufsteiger auf eigenem Eis eine 2:8-Kanterniederlage ab.

Der Plan des EHC Thun ist aufgegangen. Eine Woche nach der knappen 1:2-Niederlage im Grabengut, sind die Berner Oberländer mit Revanchegelüsten nach Lyss gefahren und vermochten den Seeländer Aufsteiger mehr als nur zu fordern. In Führung ging das Schenk-Team mit in der zehnten Minute und einem Shorthander von Captain Joel Reymondin. Der SCL vermochte im ersten Drittel noch zu reagieren und Kristian Suleski vermochte verdient auszugleichen.

Zwei Shorthander vorentscheidend

Der SC Lyss schien aus dem Startdrittel nicht die nötigen Konsequenzen gezogen zu haben. Man liess die Gäste auch im mittleren Abschnitt vorerst gewähren. Mit fatalen Folgen: Nach 56 Sekunden traf erneut Reymondin zur Thuner Führung und in der 24. Minute kassierten die Lysser bereits den zweiten Shorthander in dieser spielerisch ansonsten ausgeglichenen Partie zum 1:4. Nun endlich schien das Heimteam erwacht und Topscorer Bruno Blatter führte seine Farben wieder bis auf zwei Längen heran. Lyss-Trainer Serge Meyer forcierte inzwischen zwei seiner Linien, um eine gewisse Konstant zu erreichen. Ohne Erfolg: Noch im Mitteldrittel erhöhten die Thuner auf 2:5. In den letzten 20 Minuten setzte es für den SC Lyss ein regelrechtes Debakel ab. Drei weitere Gegentore innert drei Minuten zum 2:8 liessen keine Zweifel offen, wer an diesem Abend drei Punkte gewinnen würde. Der SC Lyss wechselte zwar seinen Goalie aus, zeigte aber zu wenig Leidenschaft, um dem Spiel noch eine entscheidende Wende zu geben. Der EHC Thun bewies, dass er zu Unrecht so weit unten in der Tabelle klassiert ist und im Kampf um einen Playoff-Platz ganz bestimmt ein Wörtchen mitreden wird. Der SC Lyss hat nun eine Woche spielfrei. Zeit, um den Kopf zu lüften. Es warten schwere Gegner, auf die man sich fokussieren muss: Kommenden Mittwoch reist man nach Basel, am nächsten Heimspiel vom 13. November gastiert Leader Martigny in der Seelandhalle. dmb

Bülach-Express überrollt den SC Lyss

Bülach-Express überrollt den SC Lyss
Der MSL-Aufsteiger SC Lyss hat in der Seelandhalle eine herbe 1:5-Niederlage erlitten. Gegen die Routiniers aus Bülach blieben die Seeländer chancenlos.
Das Ziel war klar: Der SC Lyss hatte sich vorgenommen, in der MySports League einem weiteren Favoriten ein Bein zu stellen. Der Plan schien zu Beginn tatsächlich aufzugehen: Konzentriert startete die Meyer-Equipe in die Partie und ging durch Topscorer BrunoBlatter schon in der 4. Minute mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus Zürich, mit mehreren jungen Akteuren des Partnerteams EHCKloten aufgestellt, liess sich dadurch nie aus dem Konzept bringen.Mit sehr schnellen Passfolgen und schnörkellosem Spiel lancierte der EHCBülach einen Angriff nach dem anderen Richtung Tor von Lyss-Keeper Geissbühler, der seine Arbeit tadellos verrichtete. Nach dem ersten Drittel hatten die Zürcher ausgeglichen, das Showlaufen sollte in den zweiten zwanzig Minuten stattfinden. «Wir spielten nicht einmal schlecht, meiner Meinung nach im zweiten Drittel sogar noch besser als in den ersten 20 Minuten», meinte Fabio Mattioni. Es sei an der Chancenauswertung gelegen und zwei erhaltene Tore hätte man verhindern können.

Shorthander für die Gäste

Bitter für den SC Lyss:Den zweiten Gegentreffer nur Sekunden nach der ersten Pause für die Zürcher fiel mittels Shorthander. Zwei weitere Gegentreffer zum 0:3 bedeuteten vorzeitig die Entscheidung. «Wir haben zu Recht heute verloren», sagte Coach Serge Meyer.«Der Gegner war läuferisch sehr stark, technisch versiert und hat sehr gut gespielt. Wir hingegen waren zeitweise nicht besonders clever.» Es sei eindrücklich gewesen, wie Bülach aufs Tempo gedrückt habe. Sein Team habe kein Rezept dagegen gefunden und man hätte die Fehlerquote tiefer halten müssen, sagte Serge Meyer nach der doch etwas einseitigen Partie.

Im Schlussdrittel verlief das Spiel dann wieder etwas ausgeglichener und den Gästen gelang nur noch ein Treffer. «Wir wussten, dass Lyss ein sehr guter Aufsteiger ist und haben uns deshalb vorgenommen, über die gesamten 60 Minuten konsequent unser Spiel durchzuziehen», meinte Bülachs Trainer Roman Schaufelberger. «Wir sind kompakt aufgetreten und vermochten ein schnelles Spiel aufzuziehen. Mit dem Tempo vermochten wir unsere wenigen Fehler zu kompensieren.»

Der EHC Bülach war bisher sicher nebst Martigny der stärkste Gegner der Lysser.«Nun sind wir unter Zugzwang und wollen am Mittwoch unbedingt die drei Punkte gegen den EHC Thun», so Serge Meyer. Das Hinspiel hatte seine Mannschaft am vergangenen Mittwoch knapp mit 2:1 gewonnen. «Thun ist ein direkter Gegner im Kampf um ein Playoff-Ticket und dieser Match steht ab sofort im Brennpunkt.» Der Start zum Berner Derby in der Seelandhalle erfolgt am Mittwoch, 30. Oktober um 19.45 Uhr. Daniel Martiny

Torhüter

Kevin Geissbühler
Kevin Geissbühler
1991
1
Matteo Maruccia
Matteo Maruccia
2000
26

Verteidigung

Joel Röthlisberger
Joel Röthlisberger
1994
3
Sascha Aeschlimann
Sascha Aeschlimann
1990
6
Kenneth Graf
Kenneth Graf
1995
7
Jonas Schmid
Jonas Schmid
1993
8
Alex Bieri
Alex Bieri
1998
16
Lars Aeschbacher
Lars Aeschbacher
1999
23
Jan Wieszinski
1998
55
Joel Wüthrich
Joel Wüthrich
1997
59
Michael Ryf
Michael Ryf
1995
65
Marius Schwegler
1998
67
Fabrice Leu
Fabrice Leu
1996
87
Kristian Suleski
Kristian Suleski
1996
88

Angriff

Bruno Blatter
Bruno Blatter
1987
2
Florin Gerber
Florin Gerber
1992
11
Colin Minder
Colin Minder
1997
14
Dominic Blaser
Dominic Blaser
1998
15
Marc Balsiger
Marc Balsiger
1991
17
Matthias Von Dach
Matthias Von Dach
1986
18
Michael Kovac
Michael Kovac
1997
21
Florian Hagi
Florian Hagi
1997
22
Joël Küpfer
Joël Küpfer
1995
24
Lennart Siegenthaler
Lennart Siegenthaler
1993
27
Fabio Mattioni
Fabio Mattioni
1996
28
Dario Struchen
2000
69
Simon Wüest
2000
71
Gauthier Girardin
Gauthier Girardin
1996
92
Steve Burgener
Steve Burgener
1999
96

Sommer (Mai - August)

Mo
18:30 - 20:00 Uhr
Mi
18:30 - 20:00 Uhr
Do
18:30 - 19:30 Uhr

Winter (August - März)

Mo
19:15 - 20:30 Uhr
Mi
19:15 - 20:30 Uhr
Fr
18:45 - 20:00 Uhr

Diese Seite ist noch in Bearbeitung (06.09.2019)
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