1. Mannschaft

Saisonende für den SC Lyss

Saisonende für den SC Lyss
Die Playoff-Viertelfinalserie zwischen dem SC Lyss und dem EHC Basel ist entschieden. Die Basler gewannen auch das dritte Spiel der Best-of-five-Serie und stehen im Halbfinal. Gegen den Aufstiegsaspiranten verlor Lyss mit 5:0 und beendet die Saison damit vorzeitig.
Nicht ganz unerwartet und trotzdem etwas enttäuschend: Der SC Lyss, der vorab in seiner Heimpartie in der Seelandhalle zu überzeugen wusste und mit dem fast schon übermächtigen Gegner über weite Strecken mitzuhalten vermochte, verlor die entscheidende dritte Playoff-Partie sang- und klanglos mit 5:0. Die Seeländer hatten sich vorgenommen, aus einer gesicherten Defensive hinaus vorsichtig, aber resolut zu agieren, möglichst früh zu einem Torerfolg zu gelangen und die Anzahl Strafen drastisch zu verringern. Dieses Vorhaben ist in den Startminuten mehrheitlich gelungen. Aber eben: In der 11. Minute musste Stockie wegen hohem Stock die Strafbank aufsuchen und dann dauerte es zehn Sekunden, bis die Basler das Skore zu ihren Gunsten eröffneten. Das 2:0 kurz vor Drittelsende durch Himelfarb entsprach in etwa den gezeigten Leistungen.

Entscheidung innert 38 Sekunden

Fatal aus Lysser Sicht dann der Start in den mittleren Abschnitt: Innerhalb von nur 38 Sekunden erzielten die Basler den dritten und vierten Treffer. Goalie Matteo Maruccia liess sich in der 25. Minute entnervt von Kevin Geissbühler ersetzen. Diese Massnahme schien denn auch zu wirken, glich sich doch das Spielgeschehen nun weitgehend aus. Doch die routinierten Gastgeber nahmen weiterhin ihre Chancen wahr. So gelang Schwarzenbach noch im zweiten Abschnitt das vorentscheidende 5:0. Wo blieb das letzte Aufbäumen der Lysser, der Glaube an die Wende? Ein schwieriges Unterfangen bei diesem Spielstand und dem in letzter Zeit wenig berauschendem Selbstvertrauen im Meyer-Team. Guter Rat war tatsächlich teuer. Ein Drittel blieb, um eine schier unmögliche Korrektur zu realisieren. Um es vorwegzunehmen: Es passierte nichts mehr. Lyss hatte sich mit der Niederlage und dem Ausscheiden abgefunden, Basel schonte die Kräfte für seine ab nächster Woche beginnenden Halbfinalspiele. Für den SC Lyss gilt es nun, die recht schwierige Saison mit vielen Verletzungs- und Corona- bedingten Ausfällen zu analysieren. Das Saisonziel wurde mit dem Erreichen der Playoffs erreicht. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Daniel Martiny

Basel siegt auch in Lyss

Basel siegt auch in Lyss
Der EHC Basel hat das zweite Playoff-Viertelfinalspiel in der Lysser Seelandhalle mit 5:2 zu seinen Gunsten entschieden. Der SC Lyss benötigt nun am Donnerstag in Basel einen Sieg, damit die Saison nicht vorzeitig beendet ist.

Nach einem sehr ausgeglichenen Spiel war der EHC Basel am Ende die glücklichere Mannschaft. Der SC Lyss zeigte eine kämpferische Leistung und war dem EHC Basel ebenbürtig. Leider kassierte der SC Lyss einige Strafen zu viel. Zwei der fünf Gegentore kassierte der SC Lyss in Unterzahl, das fünfte Tor fiel eine Sekunde vor Schluss ins leere Tor.

Zu den besten Spielern ausgezeichnet wurde bei Lyss Lennart Siegenthaler, bei Basel Thomas Büsser.

Keine Überraschung in Basel

Keine Überraschung in Basel
Der SC Lyss hat das erste Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den EHC Basel mit 0:5 verloren. Trotz tapferer Gegenwehr waren die Basler vor über 3000 Zuschauern im St. Jakob das in allen Belangen bessere Team. Am Dienstag folgt in der Seelandhalle das erste Lysser Heimspiel der Playoffs.
David gegen Goliath, Qualifikationssieger gegen den Achtplatzierten, Basel gegen Lyss. In der aktuellen Saison noch kein Sieg für die Seeländer und auch kein Torerfolg gegen den Basler Aufstiegsaspiranten. Der haushohe Favorit machte denn auch kaum einen Schnitzer und nahm keine unnötigen Strafen. Und trotzdem: Derart gross war der Unterschied zwischen den beiden Teams nicht, auch wenn die Basler sogar zu einem Shutout kamen. «Die Höhe des Resultats spielt in den Playoffs eigentlich keine Rolle», sagte Lyss-Trainer Serge Meyer. Am Dienstag würde alles wieder bei 0:0 beginnen. Der Trainer weiss allerdings, dass alles optimal laufen müsste, dass an dem grossen Favoriten ein Bein stellen könnte.

40 Mal in 40 Minuten

Im ersten Playoff-Spiel übernahm Basel sofort die Initiative und erspielte sich schnelle die ersten Torchancen. Lyss versuchte mit Körperspiel und defensiver Ausrichtung dagegenzuhalten, was zu Beginn recht gut gelang. «Irgendwie sind wir noch nicht im Playoff-Modus angekommen», meinte Captain Florin Gerber. Es habe noch an den nötigen Emotionen gefehlt um gegen einen qualitativ derart guten Gegner bestehen zu können. Offensiv taten sich die Lysser gegen die disziplinierte Basler Abwehr schwer. Dass es fast ein Drittel lang dauerte, bis das Heimteam in Führung gehen konnte, lag auch am guten Lyss-Goalie Maruccia und an der Chancenauswertung. In den ersten 40 Minuten schossen die Basler 40 Mal auf das Lysser Tor. Durch die Basler Dominanz und dem Tempo des Spiels wusste sich Lyss oft nur mit Fouls zu helfen. «Wir haben eindeutig zu viele Strafen genommen, trotzdem aber 60 Minuten lang gut gekämpft», so die Meinung von Serge Meyer. Basel vermochte die Überzahl-Situationen insofern zu nutzen, als dass Doppeltorschütze Alihodzic nur Sekunden nach den verhängten Bankstrafen praktisch zwei identische Tore schoss. «Nach dem 2:0 wollten wir eigentlich etwas ändern und ich nahm mein Timeout», ergänzt der Trainer. Das schönste Tor des Abends gelang Basel zum 4:0. Den Schlusspunkt setzte das Heimteam in der 59. Minute im Powerplay.

Nicht unter Zugzwang

Morgen fängt in der Seelandhalle also alles wieder bei Null an. «Natürlich sind wir klare Aussenseiter, aber wir werden mit den nötigen Emotionen alles versuchen, um unser Heimspiel siegreich zu gestalten», sagt Florin Gerber. «Wir müssen den Gegner schon bei dessen Angriffsauslösung quasi zerstören und natürlich endlich auch wieder selbst ins Schwarze treffen. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass Basel vor unserem Publikum zu keinem weiteren Shutout kommen wird.» Die dritte Playoff-Partie wird dann bereits am Donnerstag in Basel angepfiffen.
Daniel Martiny

LYSS ERREICHT DIE PLAYOFFS !

LYSS ERREICHT DIE PLAYOFFS !
Konzentriert und motiviert stiegen die Lysser in die entscheidende Auswärtspartie gegen das letztplatzierte Wiki-Münsingen. Nach 17. Minuten stand es dann auch schon 0:4 für die Seeländer. Die gewohnt sehr hart spielenden Berner glänzten im ersten Drittel vor allem mit Strafen, welche die Lysser eiskalt ausnützten.

Ab dem zweiten Drittel kam Wiki etwas besser ins Spiel. Dies auch weil Lyss nun einen Gang zurückgeschaltet hatte. Im letzten Drittel wurde Wiki zunehmen aggressiver, dies führte wiederum zu mehreren Überzahlsituationen, welche die Seeländer wiederum erfolgreich nutzten. Insgesamt erzielten die Lysser fünf Tore im Powerplay.

Am Samstag folgt das erste Playoff-Spiel in Basel.

Jetzt geht es um Alles oder Nichts

Jetzt geht es um Alles oder Nichts
Der MLS-Verein SC Lyss kann die Playoffs immer noch aus eigener Kraft schaffen. Dies trotz einer enttäuschenden 1:6-Niederlage in Huttwil. Ein Sieg im letzten Spiel vom kommenden Mittwoch beim Tabellenletzten Wiki-Münsingen ist nun aber Pflicht.
Kein Aufatmen beim SC Lyss nach dem zweitletzten Spiel der Regular Season bei Hockey Huttwil. Nach einer diskussionslosen 1:6-Niederlage stellt sich in der MySports League betreffend den Playoff-Platzierungen nur noch eine Frage: Lyss oder Düdingen? Zwei Punkte trennen die beiden Kontrahenten vor ihrer letzten Partie. Lyss wird beim Tabellenletzten Wiki-Münsingen gastieren, die Düdingen Bulls empfangen Hockey Huttwil. Einiger Trost für die Lysser am Samstag war tatsächlich der Totomat. Thun siegte bei Düdingen, ansonsten wären die Seeländer bereits jetzt auf Rang neun zurückgefallen.

Shorthander entscheidend
Dabei hatte die Partie im Campus von Hockey Huttwil für die Gäste aus dem Seeland ganz nach Plan begonnen: Das Meyer-Team agierte erfolgreich mit ihrer Defensiv-Taktik und konnte regelmässig auch offensive Akzente setzen. Im Startdrittel blieb man allerdings erfolglos. Das 1:0 für die Oberaargauer vermochte der SC Lyss durch Captain Florin Gerber in der 26. Minute im Überzahlspiel auszugleichen. Die routinierten Huttwiler reagierten jedoch sofort, schalteten einen Gang höher und zogen bis zur 33. Minute auf 3:1 davon. Lyss schien durchaus fähig den Anschluss zu schaffen, scheiterte jedoch meistens am eigenen offensiven Unvermögen, sprich, an der mangelnden Chancenauswertung. Einen vorzeitigen K.o.-Schlag kassierte das Team von Trainer Serge Meyer ebenfalls noch im Mitteldrittel. Ein absolut vermeidbarer Shorthander zum 4:1 für die Gastgeber brach dem SC Lyss das Genick. Das mangelnde Selbstvertrauen wurde in der Folge erst recht bemerkbar.

Schafft man die Playoffs?
Wer während den letzten 20 Minuten auf eine Wende hoffte, sah sich getäuscht. Da kam von Lysser Seite nicht mehr viel. Es schien, als hätte man sich vorzeitig mit der Niederlage abgefunden. Einzelne Vorstösse wurden schnell mal vom Gegner entschärft und auch der Huttwiler Goalie machte einen schier unüberwindbaren Eindruck. Auf der Gegenseite traf Hockey Huttwil noch zweimal ins Schwarze zum resultatmässig doch etwas zu hohen 6:1-Erfolg. Der SC Lyss bleibt damit weiterhin auf dem Playoff-Berechtigten Rang acht sitzen. Zwei Punkte vor den Düdinger Bulls. Mit einem Erfolg in Wichtrach wäre die Playoff-Qualifikation geschafft. Die Lysser Bilanz gegen Wiki ist positiv. Alle drei bisherigen Partien wurden gewonnen. Auswärts musste man allerdings in der ersten Begegnung ins Penaltyschiessen. In der Seelandhalle resultierte vorerst ein klarer 5:1-Sieg, ehe man Anfang Februar den knappen 2:1-Erfolg eher erknorzen musste. Auch wenn Lyss zumindest auf dem Papier die einfachere Aufgabe als Düdingen besitzt, in erster Linie muss man nun auf sich selbst schauen, das Herz in die Hand nehmen und sich die nötigen Punkte erkämpfen. Dann ist in dieser Saison wieder vieles möglich.

Daniel Martiny

Torhüter

Kevin Geissbühler
Kevin Geissbühler
1991
1
Matteo Maruccia
Matteo Maruccia
2000
26
Andrin Gribi
Andrin Gribi
2000
31

Verteidigung

Kenneth Graf
Kenneth Graf
1995
7
Mathieu Fleury
Mathieu Fleury
2000
9
Yves Büschi
Yves Büschi
2001
13
Dominic Blaser
Dominic Blaser
1998
15
Michael Maurer
Michael Maurer
1996
16
Silvan Aebi
Silvan Aebi
2001
17
David Prysi
David Prysi
2000
23
Tim Dubois
Tim Dubois
1996
61
Nicola Furrer
Nicola Furrer
1998
95

Angriff

Laurin Liniger
Laurin Liniger
2002
8
Lorenzo Glarner
Lorenzo Glarner
1999
10
Florin Gerber
Florin Gerber
1992
11
Colin Minder
Colin Minder
1997
14
Dario Struchen
Dario Struchen
2000
18
Janis Schmid
Janis Schmid
2003
24
Lennart Siegenthaler
Lennart Siegenthaler
1993
27
Fabio Mattioni
Fabio Mattioni
1996
28
Fabian Lehner
Fabian Lehner
1997
34
Nils Kunz
Nils Kunz
2001
40
Ashton Stockie
1999
66
Hannes Kasslatter
Hannes Kasslatter
1996
71
Romain Wild
Romain Wild
1996
72
Gauthier Girardin
Gauthier Girardin
1996
92
Steve Burgener
Steve Burgener
1999
96

Rangliste

Teamsponsoren

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Staff

Joël Schwab
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Geschäftsführer
079 640 73 99
Serge Meyer
Serge Meyer
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Stefan Gerber
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Peter Jaisli
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Betreuer/in
Mirko Minder
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Arzt
Silvia Minder
Silvia Minder
Physiotherapeut/in
Ulrich Spätig
Ulrich Spätig
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